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05.03.2009 Alex Wolschann

Intel eröffnet 32 Nanometer Fertigung

Mit acht Milliarden US-Dollar tätigt Intel die größte Investition der Firmengeschichte in die neue 32 Nanometer Fertigungstechnologie.

Die Cebit 2009 steht bei Intel ganz im Zeichen eines neu eröffneten Entwicklungszentrums für 32 Nanometer Chips. Ende 2009 sollen erste darauf basierende Notebook- und Desktop-Produkte angeboten werden. Im Mittelpunkt stehen zudem die Intel Xeon Prozessoren der nächsten Generation und der Intel Atom Z5xx Prozessor, der den Embedded-Markt adressiert.

Mit acht Milliarden US-Dollar tätigt Intel die größte Investition der Firmengeschichte in eine neue Fertigungstechnologie. Damit modernisiert das Unternehmen bis Ende 2010 die Produktionsstätten in New Mexico, Arizona und Oregon. Die Produktion der ersten 32nm Chips ist für Ende 2009 geplant. Die Prozessoren auf Basis des neuen Herstellungsverfahrens werden mit der zweiten Generation der High-k und Metal Gate Transistor-Technologie gefertigt. Dabei verwendet Intel die 193nm-Immersionslithographie für die kritischen Schichten auf dem Chip sowie eine verbesserte Transistor-Strain Technik, die den Transistor schneller schaltet. Auf diese Weise lassen sich die Leistungsfähigkeit wie auch die Energieeffizienz der auf 32nm-Technologie basierenden Prozessoren entscheidend optimieren.

High Performance Rechenleistung Die Intel Xeon Prozessoren der nächsten Generation bieten im Vergleich zur Vorgängergeneration deutlich höhere Datendurchsatzraten, eine erheblich gesteigerte Leistung und höchste Energieeffizienz. Der Server-Chip gewann bereits mehrere Ausschreibungen für High Performance Computing (HPC) Umgebungen: im Forschungszentrum Jülich werden die Intel Xeon Prozessoren der nächsten Generation für ein System von 1.080 Knoten und 8.640 Prozessorkernen eingesetzt. Die so erzielte Rechenleistung von 100 TFLOPS wird mit realitätsnahen Simulationen den Bau und Betrieb des Fusionsexperiments ITER unterstützen und langfristig helfen, die Fusion als neue Energiequelle zu erschließen. Ein weiteres Beispiel ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen. Dort entsteht ein Cluster mit einer Rechenleistung von 200 TFLOPS und einer Speicherkapazität von 60 Terabytes, basierend auf den Intel Xeon Prozessoren der nächsten Generation.

Embedded Computing Starkes Wachstum erwartet Intel beim „Embedded Computing“; für das Jahr 2015 prognostiziert das Unternehmen rund 15 Milliarden vernetzte Geräte, unter anderem aus den Bereichen Car-Infotainment, Anlagenbau, Homeautomation und Gesundheitswesen. Intel adressiert dieses Wachstumssegment mit dem Intel Atom Prozessor, Intels kleinster und stromsparendster CPU, sowie System-on-a-Chip (SoC)-Lösungen. Speziell für Embedded Lösungen präsentiert Intel vier neue Chips und zwei neue System Controller Hubs der Atom Z5xx Serie. Die Lösung bietet für den kommerziellen und industriellen Einsatz zwei verschiedene Packages und ist validiert für den Einsatz unter extremen Temperaturbedingungen. Aus dem Bereich der maritimen Kommunikation zeigt umc.global eine Anwendung basierend auf dem Intel Atom Z5xx Prozessor, die es Seeleuten im Rahmen der Crew Welfare Initiative erstmals ermöglicht, schneller, weit reichender und günstiger zu kommunizieren.

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