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06.03.2009 Oliver Weiss

Technologie-Branche trotzt der Wirtschaftskrise

Trotz des globalen Abschwungs rechnet fast die Hälfte (46 Prozent) der Entscheider in Technologieunternehmen im Jahr 2009 mit steigenden Umsätzen.

Trotz des globalen Abschwungs rechnet fast die Hälfte (46 Prozent) der Entscheider in Technologieunternehmen im Jahr 2009 mit steigenden Umsätzen. Das ist das Ergebnis einer global unter Führungskräften im Technologieumfeld durchgeführten Befragung von Schwartz Public Relations und seinem weltweiten PR-Netzwerk Eurocom Worldwide. Allerdings: Im Vorjahr erwarteten noch 88 Prozent der Befragten höhere Umsätze.

31 Prozent der 335 Teilnehmer sehen ihre Erträge auf dem Vorjahresniveau und nur 22 Prozent sagen einen Rückgang ihrer Umsätze voraus. Was die Anzahl der Arbeitsplätze anbelangt wollen 25 Prozent der Entscheidungsträger die Mitarbeiterzahlen reduzieren, verglichen mit nur sechs Prozent im Vorjahr. Immerhin wird fast ein Drittel (28 Prozent) neue Jobs schaffen, auch wenn es im Vorjahr noch mehr als zwei Drittel waren. Fast die Hälfte der Befragten gab an, keine Veränderungen der Mitarbeiterzahl anzustreben.

"Die Ergebnisse zeigen, dass der Technologie-Sektor insgesamt zwar weniger zuversichtlich, aber bisher nicht so stark von der Krise betroffen ist wie andere Bereiche", resümiert Christoph Schwartz, Inhaber von Schwartz Public Relations. "Das deckt sich auch mit den Rückmeldungen vieler Aussteller von der CeBIT. Besonders interessant ist, dass fast ein Drittel der Befragten die Auswirkungen der derzeitigen Rezession auf ihr Geschäft geringer einschätzt als nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2000/2001." 34 Prozent der Führungskräfte stufen die aktuelle Krise schwerwiegender als den Dotcom-Zusammenbruch ein, 13 Prozent sehen die Auswirkungen annähernd gleich.

Fast die Hälfte der Befragten ist hinsichtlich der Zukunftsperspektiven für den Technologiesektor für 2009 insgesamt weniger zuversichtlich. Dies bedeutet eine signifikante Verschlechterung des Geschäftsklimas im Vergleich zum Vorjahr. Damals waren nur vier Prozent insgesamt weniger zuversichtlich. 13 Prozent sehen den kommenden zwölf Monaten optimistischer entgegen, verglichen mit noch 53 Prozent im Vorjahr. 39 Prozent schätzen die Lage unverändert ein.

Technologieunternehmen stellen sich, so 68 Prozent der Befragten, der Flaute in der Weltwirtschaft durch die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen sowie die Diversifizierung ihres Portfolios. 51 Prozent der Teilnehmer kritisieren ihre bisherige Strategie und arbeiten an neuen Botschaften. Fast ein Drittel (32 Prozent) nimmt Kurs auf geografisch neue Märkte. „Natürlich ist der Tech-Sektor nicht immun gegenüber der globalen Wirtschaftsentwicklung, aber die IT-Branche nimmt eine wichtige Rolle dabei ein, den Unternehmen zu helfen, die Kosten zu reduzieren und ihre Produktivität zu steigern“, so Christoph Schwartz. „Diese Botschaft über ihre Produkte und Dienstleistungen stellen Technologieunternehmen zunehmend in den Vordergrund ihrer Kommunikation.“

45 Prozent der Teilnehmer stellten fest, dass es leichter geworden ist, geeignete Arbeitskräfte im IT-Umfeld zu finden (im Vergleich zu zwölf Prozent im Jahr 2007). 44 Prozent schätzen die Situation unverändert ein, elf Prozent hatten mehr Probleme, gute IT-Kräfte zu finden. Am schwierigsten sei es, so geben 57 Prozent an, Software-Ingenieure zu rekrutieren, gefolgt von Führungskräften für das Auslandsgeschäft (39,5 Prozent) und erfahrenen Vertriebsleuten für den heimischen Markt (33 Prozent).

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