Gastkommentar: E-Health - Perspektiven, Potenziale, Risiken Detail - Computerwelt

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11.03.2009 Reinhard Koller*

Gastkommentar: E-Health - Perspektiven, Potenziale, Risiken

Dies ist der Auftakt zur monatlichen E-Health Serie, in der Hannes Bretbacher und ich über E-Health schreiben werden.

Dies ist der Auftakt zur monatlichen Serie »E-Health – Perspektiven, Potenziale und Risiken«, in der Hannes Bretbacher und ich über Interessantes aus dem Bereich E-Health (nicht nur in Österreich) schreiben werden. Zugleich werden wir auf Veranstaltungen hinweisen bzw. auch von diesen berichten. Weiters wird es Schwerpunkte zu Standardisierungsthemen wie IHE (Connectathon), zur Situation von ELGA, zu internationalen Forschungsprojekten und Analystenmeinungen geben. All das werden wir durch eine kritische Brille betrachten, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und in einer ganzheitlichen Sichtweise darstellen. Was kommt nach dem Informationszeitalter? Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren?

In Richtung Lernen und Bildung, individuelle und kollektive Gesundheit, meint der Wirtschaftswissenschafter und Informationstechnologe Leo Nefiodow. Nefiodow beruft sich auf soziochronologische Wellen von mehreren Jahrzehnten, die der russische Wirtschaftswissenschafter Nikolai Kondratieff »entdeckte«. Im gerade beginnenden sechsten Kondratieff-Zyklus sollen Innovationen aus Medizin, High-Tech und neuen Psychotechniken für einen langanhaltenden Aufschwung von Körper, Geist und Seele sowie für eine tiefgreifende Reorganisierung der Gesellschaft sorgen. So wird im sechsten Kondratieff-Zyklus der gesellschaftliche Bedarf nach Gesundheit im Vordergrund stehen. Nicht nur körperliche Gesundheit, wie wir sie heute verstehen, sondern in einem ganzheitlichen Sinne: auch seelische, ökologische und soziale Gesundheit.

Diese Ganzheitlichkeit spiegelt sich auch in weiteren Dimensionen wider, einerseits in der globalen und zeitlich synchronen Umsetzung (anywhere and anytime) und andererseits in der Kommunikation innerhalb der gesamten Breite des Gesundheitswesens – Krankenhäuser, Arztpraxen, Sozialversicherungen, Behörden, Reha, Wellness-Bereiche usw. umfassend. Diese so genannte »integrierte Versorgung« bildet das zentrale Wesen von E-Health. Jedenfalls ist E-Health der Hebel, um den Menschen in den Mittelpunkt der Betreuung zu stellen und damit die Qualität der Behandlung zu verbessern. Nach meiner Beobachtung gibt es in Österreich, nicht erst seit heuer, schon zu viele ähnliche Veranstaltungen – zeitlich dicht aneinandergedrängt – mit einem durchaus immer ähnlichen Teilnehmerkreis. Daher habe ich bewusst drei Veranstaltungen außerhalb Österreichs erwähnt, die zumindest die Chance bieten, neue Netzwerke zu knüpfen.

Med-e-Tel 2009: 1.-3. April in Luxembourg ConhIT 2009: 21.-23. April in Berlin Connectathon 2009: 20.-24. April in Wien E-Health Benchmarking 2009: 7.-8. Mai in Wien L.S.Z. Kongress GesundheIT: 12.-13. Mai in Krems Konfrontation Gesundheit: 14.-15. Mai in Wien Die Spital 2009 (IIR): 19.-20. Mai in Wien E-Health Congress: 26.-27. Mai in Bukarest

*Reinhard Koller war bis 2007 Mitglied der Leitung der Gesundheitsinformatik der Oö. Landesspitäler und tritt heute unter anderem als Beitrags-Reviewer für internationale Konferenzen auf. Hannes Bretbacher ist Direktor der Oö. Gesundheits- und Spitals-AG und aktueller Leiter der Gesundheitsinformatik.

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