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11.03.2009 idg/Edmund E. Lindau

Die "Millennials" wollen mitreden

Die nächste Arbeitnehmer-Generation will mehr Mitsprache bei der Wahl von Programmen, Browsern und Desktop-Ausstattung.

CIO tun gut daran, sich nach den Wünschen der Angestellten und möglichen zukünftigen Mitarbeiter zu richten, die in den Jahren 1977 bis 1994 geboren wurden.

Das hat eine Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture unter 570 Schülern und Berufstätigen zwischen 14 und 32 Jahren ergeben. Diese so genannten Millennials sind mit Internet und mobilen Endgeräten aufgewachsen oder erwachsen geworden. Sie sind jetzt in den ersten Berufsjahren oder werden in Kürze ihre erste Stelle antreten – mit hohen Ansprüchen an Technologie. Zwei Drittel der Befragten sagen, für die Wahl ihres Arbeitgebers sei entscheidend, ob er ihnen neueste Technologie zur Verfügung stelle.

In ihrer Freizeit kommunizieren die Millennials häufig übers Internet. Sechs Stunden verbringen sie jede Woche mit Instant Messaging, vier Stunden in Social Networks und zwei Stunden mit dem Lesen und Schreiben von E-Mails. Die E-Mail allerdings schätzen sie als Kommunikationsmittel immer weniger.

Viel lieber würden sie über Instant Messaging und Social Networks kommunizieren. Soziale Netzwerke anstelle von Mails kann derzeit jeder Dritte für die Verständigung mit Kollegen und Geschäftspartnern nutzen, einsetzen würde dieses Instrument aber gern jeder Zweite. Die Millennials, die noch die Schulbrank drücken, wünschen sich sogar zu zwei Dritteln Social Networks als berufliches Kommunikationsmittel.

Eine ähnliche Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit herrscht beim Einsatz von Instant Messaging. Ein Viertel der arbeitenden Millennials kann Programme wie ICQ nutzen, statt kurze Mails zu schreiben oder zum Telefonhörer zu greifen. Den Wunsch, so zu arbeiten, haben 39 Prozent. Die befragten Schüler wollen sogar zu 64 Prozent Instant- Messaging-Software einsetzen.

Auch was die Wahl anderer Arbeitsmittel angeht, hätten die Jungen gerne mehr Mitspracherecht. Jeder Dritte kann heute schon mit einem Rechner arbeiten, der seinen Wünschen entspricht. 49 Prozent der Berufstätigen wünschen sich das.

Von den Schülern haben sogar 82 Prozent den Anspruch, später einmal selbst zu entscheiden, was für ein Computer auf dem Schreibtisch steht.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Desktop-Programmen. Fast jeder Zweite würde etwa bei der Wahl des Internet-Browsers gern eigene Wünsche anmelden, nur ein Drittel darf wirklich mit entscheiden. Von den noch nicht Berufstätigen wünschen sich sogar 77 Prozent, dass sie später selbst zwischen Firefox und Internet Explorer wählen dürfen.

Allerdings warten die 14- bis 32-Jährigen oft nicht, dass ihnen der Arbeitgeber die gewünschten Geräte und Programme zur Verfügung stellt.

Vor allem alternative Browser wie Opera oder Firefox setzen sechs von zehn Befragten einfach ein, obgleich bei der Hälfte von ihnen die IT-Abteilung dieses Vorgehen nicht unterstützt. Mehr als ein Drittel nutzt soziale Netzwerkseiten, wobei in fast der Hälfte der Unternehmen die Verantwortlichen dagegen sind.

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