Telefonica erlässt Arbeitslosen Teil der Rechnung Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


18.03.2009 Rudolf Felser/apa

Telefonica erlässt Arbeitslosen Teil der Rechnung

Der spanische Telekom-Konzern erlässt arbeitslosen Kunden bis zu 50 Prozent der Telefon-Rechnungen. In Österreich käme das nicht in Frage.

Der spanische Telekom-Konzern Telefonica erlässt arbeitslosen Kunden bis zu 50 Prozent der Telefon-Rechnungen. Wie das Unternehmen mitteilte, beträgt die Ermäßigung pro Anschluss maximal 20 Euro im Monat. Die neue Regelung soll für arbeitslose Kunden gelten, die seit wenigstens sechs Monate Festnetz- oder Mobilfunk-Anschlüsse bei Telefonica in Spanien haben.

Die Gewährung der Ermäßigung sei eine einmalige Aktion, die zum Jahresende auslaufen werde. Telefonica geht davon aus, dass bis zu 500.000 Arbeitslose von der neuen Regelung profitieren werden. Spanien hat mit einer Quote von 14 Prozent die höchste Arbeitslosenquote in Westeuropa.

Für Österreich kommt so eine Aktion eher weniger in Frage. Auf Anfrage von Computerwelt.at antwortete beispielsweise Maritheres Paul, Unternehmensprecherin von Hutchison 3G Austria: "Es ist als eine sehr nette Geste zu sehen, dass die spanische Telefonica ihren arbeitslosen Kunden einen Nachlass von bis zu 20 Euro auf ihre Telefonrechnung gewährt. In Österreich sind die Preise im Mobilfunk bereits auf einem sehr günstigen Niveau, vor allem im europäischen Vergleich, sodass eine Aktion wie diese nicht nötig sein wird."

Die Presseabteilung der Mobilkom Austria ließ uns folgendes Statement zukommen: "Mobilkom Austria hat mit bob bereits das ideale Angebot für Kunden, die keine monatliche Verpflichtung in Form einer Grundgebühr eingehen wollen und gleichzeitig geringe Gesprächsgebühren möchten. Außerdem bietet Mobilkom Austria bedürftigen Kunden B.FREE Social an. Österreich hat im Europäischen Vergleich bereits jetzt die günstigsten Tarife und auch die Arbeitsmarktsituation ist nicht mit Spanien vergleichbar. Daher denken wir vorerst nicht an solche Schritte."

B.FREE Social-Guthaben werden monatlich von der Mobilkom mit 13,81 Euro aufgeladen, diese stammen vom BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie). Über die Aufladung wird der Kunde per SMS informiert. Die Anmeldung für B.FREE Social kann mittels Formular in den A1 Shops vorgenommen werden. Dazu werden benötigt: GIS-Bescheid im Original, der die Inanspruchnahme des Fernmeldeentgeltzuschuss bei Mobilkom Austria vorsieht, und einen amtlichen Lichtbildausweis. (rnf/apa)

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema


Hosted by:    Security Monitoring by: