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06.04.2009 apa/Rudolf Felser

Einbruch bei globalem Halbleiterabsatz

Der weltweite Halbleiterabsatz ist im Februar um knapp ein Drittel eingebrochen. Allein seit Jänner gingen die Erlöse um 7,6 Prozent zurück.

Der weltweite Halbleiterabsatz ist nach Angaben des Branchenverbandes SIA im Februar um knapp ein Drittel eingebrochen. Der Umsatz mit Chips fiel auf 14,2 Mrd. Dollar (10,58 Mrd. Euro) von 20,3 Mrd. Dollar im Vorjahr, wie der Branchenverband mitteilte. Allein seit Jänner gingen die Erlöse um 7,6 Prozent zurück.

"Die Nachfrage nach Halbleitern dürfte in den nächsten Quartalen deutlich unter den Niveaus von 2008 bleiben", sagte SIA-Präsident George Scalise. Mit einer schrittweisen Erholung sei zu rechnen, wenn die weltweite Wirtschaft wieder anziehe.

Derzeit seien aber Anzeichen erkennbar, dass der Abschwung an Kraft verliere. Es sei zwar zu früh um zu sagen, dass der Boden erreicht sei, sagte Scalise. Dennoch deute manches darauf hin, dass es nicht mehr so stark nach unten gehe wie im Schlussquartal 2008.

Halbleiter werden unter anderem bei Handys, Elektrogeräten oder Autos eingebaut. In der Rezession ist die Nachfrage nach vielen dieser Produkte stark eingebrochen. Das belastet die Branche, die mit Überkapazitäten kämpft. In Deutschland ist Infineon in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Infineon-Tochter Qimonda musste sogar Insolvenz anmelden und kämpft um ihr Überleben. (apa)

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