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16.04.2009 apa/Rudolf Felser

Telekom Austria reagiert auf die Krise

Die Handelschuldverschreibungen sollen mit bedingtem Kapital von max. 40 Mio. Aktien bzw. mit max. 40 Mio. rückgekauften Aktien bedient werden.

Die Telekom Austria (TA) reagiert auf die Wirtschaftskrise und hält sich die Möglichkeit offen Schuldverschreibungen aufzulegen, um ihre "Finanzierungsbasis zu erweitern". Die Handelschuldverschreibungen sollen mit bedingtem Kapital von bis zu 40 Mio. Aktien und/oder mit rückgekauften Aktien von bis zu 40 Mio. Stück bedient werden, teilte das börsenotierte teilstaatliche Unternehmen im Amtsblatt der Wiener Zeitung mit. Die Aktion soll bei der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai abgesegnet werden.

"Die Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich mehrere Anleihen begeben. Die Gesellschaft möchte auch in Zukunft - insbesondere in Zeiten der Finanzkrise - ihre Kostenstruktur aktiv gestalten, um so die Kapitalkosten optimieren zu können", heißt es als Begründung im Amtsblatt. Daher sollen nicht nur die klassischen Anleiheinvestoren angesprochen werden, "sondern im Bedarfsfall auch jene Gruppe von Investoren, die sich auf Instrumente wie Wandelschuldverschreibungen fokussieren". Zielgruppe seien institutionelle Investoren.

Zum Ausgabekurs meinte die Telekom: "Aufgrund der Konditionen der Wandelschuldverschreibungen wird der Ausgabekurs über dem zum Emissionszeitpunkt der Wandelschuldverschreibung liegenden Aktienkurs liegen, so dass der Gesellschaft in Vergleich zu einer sofortigen Kapitalerhöhung zusätzliches Kapital zugeführt werden kann."

Die Telekom Austria sieht in der Genehmigung für eine Wandelschuldverschreibungen, die bei der Hauptversammlung am 20. Mai ein Tagesordnungspunkt sein wird, die Weiterführung ihrer Flexibilität bei der Finanzierung. Bereits 2005 hatte die Hauptversammlung der Telekom eine derartige Möglichkeit für die darauf folgenden fünf Jahre eingeräumt, diese Chance läuft heuer aus.

Mit dieser Genehmigung kann das Unternehmen Wandelschuldverschreibungen im Ausmaß von bis zu 17,4 Prozent des Grundkapitals ausgeben. Diese sollen mit bedingtem Kapital von bis zu 40 Mio. Aktien und/oder mit rückgekauften Aktien von max. 40 Mio. Stück bedient werden. (apa)

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