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22.04.2009 Oliver Weiss

Mit IT aus der Krise

Laut einer aktuellen Umfrage sehen CIOs in ganz Europa Investitionen in die IT als einen zentralen Schritt aus der ökonomischen Krise.

Eine Umfrage des unabhängigen britischen Marktforschungsinstituts Coleman Parkes im Auftrag von Intel zeigt, dass CIOs in ganz Europa Investitionen in IT als einen zentralen Schritt aus der ökonomischen Krise sehen. Was die Erwartungen für das laufende Jahr betrifft, zeigte sich, dass 85 Prozent der CIOs von gleichbleibenden oder gar höheren Budgets für die Anschaffung neuer Hardware ausgehen. An die Bereitstellung von ausreichend Kapital für neue Software- oder weitere IT-Innovationsprojekte glauben 79 Prozent bzw. 76 Prozent.

Die Mehrheit der IT-Entscheider ist sich einig, dass Investitionen in die IT-Infrastruktur die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens nachhaltig erhöhen, die Wettbewerbsfähigkeit sichern und Kosten einsparen. Obwohl in einer wirtschaftlichen Rezessionsphase in vielen Bereichen der Rotstift angesetzt wird, schaffen insbesondere IT-Investitionen die Voraussetzung, um bestens für den kommenden Aufschwung nach der Krise gerüstet zu sein. Profitieren können Unternehmen aktuell aus den Erfahrungen des Jahres 2001, wo IT-Überkapazitäten und die Implementierung von Technologien in unausgereifte Geschäftsmodelle zum Problem wurden. Heute wissen CIOs, dass der Weg aus der Rezession nur über innovative Technologien im Zusammenspiel mit dem passenden Geschäfts- und Kostenmodell führt.

Modernisierung steht hierbei im Mittelpunkt: Die Ausgaben für laufende Kosten und Instandsetzungen bestehender Systeme können höher ausfallen als für Neuanschaffungen. So sind 56 Prozent der Befragten überzeugt, dass zusätzliche Investitionen mittelfristig höhere Einsparungen erzielen, zum Beispiel durch die geringeren Betriebskosten moderner Technologien. Natürlich hat Intel für diesen Fall ein Rechenbeispiel mit eigenen Prozessoren parat: Ersetzt man in einem Rechenzentrum 184 Single Core Server, die rund vier Jahre alt sind, durch die neuen Intel Xeon 5500er Serverprozessoren, amortisieren sich die Kosten bereits nach acht Monaten. Mit den neuen Intel Prozessoren werden für die passende Rechenleistung lediglich 21 Server benötigt. Damit verringert sich die erforderliche Bodenfläche um 89 Prozent und die Energiekosten werden um 92 Prozent gesenkt. Umgerechnet bedeutet dies eine jährliche Einsparung von rund 62.000 Euro für den Leistungsbedarf. Rund 110.000 Euro werden durch geringere Software- und Betriebssystem-Kosten eingespart.

Vor allem den Themen Virtualisierung und Energieeffizienz messen CIOs eine überdurchschnittlich hohe Bedeutung bei künftigen IT-Projekten zu. So bezeichnen 52 Prozent die Konsolidierung ihrer Rechenzentren durch den Einsatz von Virtualisierung als absolut essentiell. Noch höher liegt der Anteil bei der Frage nach Energieeinsparungen. Hier planen 55 Prozent künftige Investitionen, um Strom- und Kühlungskosten zu senken. Insgesamt genießt das Thema Energieeffizienz eine überaus hohe Priorität: 62 Prozent der Befragten bezeichnen dies als einen der Schlüsselfaktoren bei der Entscheidung für künftige IT-Investitionen. Den Austausch bestehender ineffizienter Systeme haben 65 Prozent der CIOs auf ihrem Wunschzettel. Zu den weiteren Kernthemen zählen die verstärkte Implementierung mobiler Systeme (65 Prozent) sowie Security (57 Prozent).

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