Legalität um fünf Euro Legalität um fünf Euro - Computerwelt

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19.10.2012 :: Printausgabe 21/2012 :: Rudolf Felser +Premium Content

Legalität um fünf Euro

Der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl, ließ kürzlich mit einem Vorschlag aufhorchen: Fünf Euro pro Monat und Breitbandanschluss sollen den Verwertungsgesellschaften Geld bringen und zugleich das Herunterladen urheberrechtlich geschützter Inhalte für den privaten Gebrauch straffrei machen. Bei 2,2 bis 2,3 Mio. Anschlüssen in Österreich wären das 140 Mio. Euro im Jahr, wird Zinggl von der Tageszeitung Der Standard zitiert.






Margit Kropik, Geschäftsführerin des Branchenverbandes Forum Mobilkommunikation, ist mit der Idee nicht ganz einverstanden: »Dieser Vorschlag scheint unausgegoren zu sein. Denn per Definition sind heute zwei von drei Mobilfunk­anschlüssen Breitbandanschlüsse. Die Abgabe würde jede mobile Anwendung unnötig verteuern«, so Kropik. Auch ISPA-Generalsekretär Maximilian Schubert steht der Idee kritisch gegenüber. Im Gespräch mit der COMPUTERWELT spricht er sich dafür aus, lieber legale Angebote zu stärken als die Nutzung von Tauschbörsen zu legalisieren: »Das Grundproblem ist, dass es einen Mangel an europaweiten Online-Lizenzen gibt, daher gibt es derzeit relativ wenige Angebote. Wir denken, dass legale Angebote für die Nutzer viele Vorteile gegenüber Tauschbörsen haben.«

Zudem gibt Schubert zu bedenken, dass legale Angebote unter einer solchen Regelung leiden würden: »Die Nutzer würden nicht verstehen, warum sie für etwas zusätzlich zahlen sollen, für das sie sowieso jeden Monat fünf Euro bezahlen.« (rnf)

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