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28.11.2012 :: Printausgabe 24/2012 :: Christof Baumgartner +Premium Content

EU will Cloud-Dienste stärker nutzen

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, will das öffentliche Bewusstsein für Cloud Computing schärfen.






Dazu hat sich nun in Brüssel erstmals das Steuerungskomitee der Europäischen Cloud-Partnerschaft (ECP) getroffen, das Vertreter der Mitgliedsstaaten und IT-Konzernen vereint und das die für die Digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Kroes strategisch beraten soll. Ziel war es einen Prozess in Gang zu setzen, in dem öffentliche Stellen und Privatwirtschaft gemeinsam dabei helfen sollen, den digitalen EU-Binnenmarkt für Cloud Computing entsprechend der Cloud-Computing-Strategie der EU, aufzubauen. "Ich brauche diese Zuarbeit auf höchster Ebene, damit sich Europa rasch der großen Vorteile des Cloud Computing bewusst wird", so Kroes. Ziel der ECP ist es ins­besondere, die Nachfragemacht des öffentlichen Sektors zur Gestaltung des wachsenden Marktes für Cloud-Computing-Dienste einzusetzen.

Die ECP soll gemeinsame Anforderungen für die Auftragsvergabe auf dem Gebiet des Cloud Computing entwickeln, die von den Mitgliedstaaten und Behörden überall in der EU verwendet werden sollen. In seinem Arbeitsprogramm hat sich das Gremium für die Jahre 2013 und 2014 zwei Ziele gesetzt: Ein europaweit einheitliches Framework für Cloud-Computing zu erstellen und den Umzug staatlicher Dienste in die Cloud zu fördern. Bei ersterem soll das europäische Institut für Telekommunikationsstandards (ETSI) helfen, indem es die vorhandenen und entstehenden internationalen Standards bezüglich Sicherheit und Interoperabilität von Cloud-Services zusammenstellt. Darüber hinaus hat der Ausschuss beschlossen, die Arbeiten der Kommission an Maßnahmen in Bezug auf Normen und Zertifizierungsprogramme für das auf Cloud Computing und zur Ermittlung grenzübergreifender und interoperabler Cloud-Pilotprojekte zu unterstützen. Der Lenkungsausschuss, sein Vorsitzender und die Mitglieder werden von Vizepräsidentin Kroes ernannt. Er soll zwei- bis dreimal pro Jahr zusammentreten und kann Experten aus der Branche, dem Hochschulbereich und Behörden zu Rate ziehen. Derzeit ist der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves Vorsitzender des Komitees. (cb)

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