Ausblick auf 2013 von Margarete Schramböck, NextiraOne Ausblick auf 2013 von Margarete Schramböck, NextiraOne - Computerwelt

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03.02.2013 Rudolf Felser

Ausblick auf 2013 von Margarete Schramböck, NextiraOne

Die COMPUTERWELT hat heimische IT-Anbieter um einen Ausblick auf 2013 gebeten. Margarete Schramböck, CEO von NextiraOne Austria, erwartet 2013 ein schwieriges aber spannendes Jahr.

Margarete Schramböck, NextiraOne Austria

Margarete Schramböck, NextiraOne Austria

© NextiraOne Austria

Computerwelt: Welche Umsatzentwicklung erwarten Sie in Ihrem Unternehmen 2013 und warum?
Margarete Schramböck:
Ich erwarte 2013 ein schwieriges aber spannendes Jahr und glaube an ein deutliches Wachstum. Zwar dürfen wir uns auch 2013 keinen großartigen konjunkturellen Aufschwung in der Gesamtwirtschaft erwarten, aber insbesondere im IT Umfeld wird es aufgrund der verstärkten Mobilität und des dramatischen Datenwachstums zu entsprechenden Investitionen kommen.

Welche IT-Trends werden 2013 weiter an Bedeutung gewinnen und welche könnten an Bedeutung verlieren?
2013/ 2014 entscheidet sich, ob wir in eine Rezession schlittern oder die Basis für ein stabiles Wachstum legen. Europa und insbesondere Österreich müssen sich als Know-how-Träger positionieren und in neue Themen investieren. Die Internet Bandbreitenerhöhung (LTE, Glasfaser) und die ständige Kostenreduktion bei Computerchips führt dazu, dass wir zunehmend in einer vernetzten Welt leben. Bald wird es so sein, dass jeder Gegenstand Teil des Netzwerkes ist und somit über Computer gesteuert werden kann. Dementsprechend müssen wir Infrastrukturen und auch die öffentliche Verwaltung modernisieren. Wesentlicher Treiber bleibt somit alles rund um das Thema „Mobility“. Dies beinhaltet die Themen Virtualisierung, Mobile Device Management, Network Access Control und natürlich Cloud Dienste.  

Was für Forderungen haben Sie für 2013 an die Politik hinsichtlich des heimischen IT-Standortes?
Innovation bedeutet Investition. Diese kostet natürlich und angesichts der schwachen Konjunktur bedeutet dies, dass andere Bereiche gekürzt werden müssen. Ob sich das unsere Politik in einem Superwahljahr zutraut bleibt abzuwarten. Werden wichtige Innovationsausgaben zurückgesetzt, führt dies mittelfristig zu einem weiteren Abfall unserer Wirtschaftskraft.

Daher sind meine 3 wichtigsten Forderungen für 2013:
- Reformierung des Bildungswesen mit Fokus auf die Grundschule: hier wird die Basis für die weitere Ausbildung gelegt.
- Entschlackung der Verwaltung und Besetzung von Experten anstatt Parteifunktionären
- Modernisierung des öffentlichen Bereiches. Hier wurden leider in den vergangenen Jahren wichtige Budgets gestrichen, anstatt in Innovation zu investieren.

Margarete Schramböck ist CEO von NextiraOne Austria.

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