Simplewish: Wiener Startup schließt Vertrag mit Amazon-Partner Simplewish: Wiener Startup schließt Vertrag mit Amazon-Partner - Computerwelt

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04.02.2013 Rudolf Felser

Simplewish: Wiener Startup schließt Vertrag mit Amazon-Partner

Eine Idee zum Online-Koordinieren von Gruppengeschenken hat eines der 500 größten US-Unternehmen von ihrem kommerziellen Potenzial überzeugt.

Dem Simplewish-Team gelang es, das Interesse eines Partnerprogramms von Amazon zu wecken.

Dem Simplewish-Team gelang es, das Interesse eines Partnerprogramms von Amazon zu wecken.

© Simplewish.eu

Noch in der vom INiTS begleiteten Gründungsphase vereinbarte das Wiener Startup Simplewish mit dem weltweit größten Online-Händler eine Zusammenarbeit. Diese bildet jetzt einen Eckpfeiler der Geschäftsidee des Unternehmens. Das vom Unternehmen in DACH gelaunchte Online-Tool erleichtert die Auswahl von Gruppengeschenken für alle Beteiligten. Es ist jetzt in einer ersten Phase der Markteinführung im deutschen Sprachraum verfügbar. Kurz gesagt handelt es sich dabei um einen Online-Warenkorb, der einer Freundesgruppe zur Verfügung steht und wie folgt gehandhabt wird: Der Initiator eines Gruppengeschenks legt das Wunschgeschenk des Gastgebers in den Korb und Freunde können individuelle Geldsummen beitragen bis der ausgepreiste Warenwert erreicht ist. Dann erfolgen die Online-Bestellung und der Versand des Präsents an den Gastgeber.

Kritisch für den Erfolg dieser in acht Monaten markttauglich realisierten Geschäftsidee waren zwei Aspekte, wie Irene Fialka, Geschäftsführerin der INiTS Universitäres Gründerservice GmbH, erläutert: "Diese Idee steht und fällt mit einem ausreichenden Angebot an Geschenken und der Zuverlässigkeit des Lieferservices. Beides konnte das Team von Simplewish mit einem einzigen Kooperationspartner erfüllen - Amazon." Tatsächlich gelang es dem siebenköpfigen Team um Gründer und CEO Valentin Aschermann, das Interesse eines Partnerprogramms von Amazon zu wecken, mit dessen Repräsentanten nun ein Kooperationsvertrag abgeschlossen wird. So steht den Simplewish-Usern ab sofort das gesamte Angebot von Amazon zur Verfügung.

Zu dem Erfolg, bereits als Startup mit einem solchen Partner zu arbeiten, meint Aschermann: "Klar ist unsere Idee erfolgversprechend - aber das allein reicht nicht für die Zusammenarbeit mit einem der 500 größten US-Unternehmen. Hier hat uns neben der eigentlichen Unterstützung von INiTS auch dessen Reputation geholfen. Diese steht für durchdacht und professionell geplante Businessideen, die rechtlich solide umgesetzt werden. Das hat das Vertrauen in unsere noch junge Firma maßgeblich gestärkt."

Neben einer Gründungsförderung profitierte das Team von Simplewish vor allem auch von dem umfassenden Netwerk des INiTS, das neben mehr als 100 "Alumni-Unternehmen" auch Personen aus der Finanz- und Rechtsbranche umfasst. Dazu CTO Christoph Bitzner: "Gerade bei rechtlichen Fragen waren komplexe Überlegungen für die Etablierung von Simplewish zu berücksichtigen. Da haben uns die INiTS-Leute toll geholfen."

Ein wichtiger Punkt des Businessmodells hingegen stand für die Gründer selber von Anbeginn fest: Dem User dürfen durch die Nutzung von Simplewish keine Zusatzkosten entstehen. Im Klartext heißt das: Die Preise bei Simplewish sind hundertprozentig identisch mit jenen des Kooperationspartners. Simplewish generiert seinen Umsatz ausschließlich aus Provisionen des Kooperationspartners für die Vermittlung des Geschäfts. Ein Geschäftsmodell, das zukünftig auch für andere Partner interessant sein könnte. Tatsächlich lädt das Simplewish-Team auch schon aktiv weitere Geschäftspartner ein. Zukünftig, so die Vorstellung der Jungunternehmer, werden diese das Angebot an Präsenten auch um Erlebnisgeschenke und Reisen erweitern. (pi)

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