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29.02.2012 Christof Baumgartner/pi

Roaminggebühren könnten niedriger sein

Die Europäische Bürgerinitiative “Europeans for Fair Roaming” hat die neuen Vorschläge des Europäischen Parlaments für niedrigere Roaminggebühren in Europa begrüßt, ist aber überzeugt, dass die Preise noch niedriger sein könnten.

Das Europäische Parlament hat heute über Verbesserungen des neusten Versuchs der EU abgestimmt, die hohen Kosten der Handynutzung im Ausland zu senken. In ihrem Vorschlag fordern die Abgeordneten, die Kosten für Anrufe bis 2014 auf 15 Cent pro Minute und für Internetzugang auf 20 Cent pro Megabyte (oder 200 Euro pro Gigabyte) zu senken. Obwohl diese Preise noch immer höher sind als die, die der europäische Telekomregulator BEREC für angemessen hält sind sie doch eine Verbessrung gegenüber älteren Vorschlägen der Europäischen Kommission.

Bengt Beier, Koordinator der Bürgerinitiative Europeans for Fair Roaming sagte dazu: “Wir freuen uns über die neuste Entscheidung des Europäischen Parlaments, auch wenn diese nicht so mutig ist wie wir gehofft hatten. Unsere Forderungen für eine faire Roamingregelung – maximal 11 Cent pro Minute für Anrufe, kostenloses Empfangen von Anrufen und maximal 100 Euro pro GB für Internetnutzung basieren auf seriösen Zahlen, wie nun auch BEREC bewiesen hat. Es gibt keinen Grund warum Kunden bis zu 200 Euro pro GB zahlen sollen wenn sie im Ausland ins Internet gehen. Das selbe Service kostet im Inland nur einen Bruchteil.“

Basierend auf den Daten von BEREC, speziell für den Internetzugang, würde dies bedeuten, dass die Preise für Endkunden nicht höher als 150 Euro für ein GB liegen sollten. Ein halbes GB bis ein GB ist die durchschnittliche monatliche Internetnutzung bei Smartphones oder Tablets.

NIEDRIGERE PREISE MÖGLICH Niedrigere Maximalpreise wären daher möglich gewesen findet Beier: „Europäische Politiker haben uns lange versprochen, dass die Preise für Roaming auf das Niveau im Inland fallen werden. Jetzt riskiert das Parlament allerdings, dieses Ziel zu verfehlen. Die Abgeordneten hätten für noch niedrigere Preise stimmen können, haben das aber leider nicht getan.“

Neben niedrigeren Preisen für Anrufe, SMS und Internetnutzung werden Kunden auch das Recht erhalten, einfach einen anderen Anbieter zu wählen wenn sie im Ausland sind und werden bei der Handynutzung im Ausland in Zukunft besser geschützt.

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