Universität Wien stellt auf auf Voice over IP um Detail - Computerwelt

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27.11.2011 Rudolf Felser

Universität Wien stellt auf auf Voice over IP um

Mehr Funktionalität bei weniger Kosten verspricht sich die Universität Wien von einem neuen Kommunikationssystem von Siemens Enterprise Communications.

Umgesetzt wird das Projekt vom Zentralen Informatikdienst (ZID) der Universität Wien. Die Umstellung auf Voice over IP (VoIP) legt den Grundstein für eine umfassende Unified Communications-Lösung für die Universität Wien.

Vor dem Hintergrund der inzwischen hohen Kosten für den Betrieb der alten Telefonanlage hat der Zentrale Informatikdienst der Universität Wien im November 2010 im Rahmen des Projekts u:phone mittels einer öffentlichen Ausschreibung nach einer neuen zeitgemäßen Kommunikationslösung für die rund 9.400 Mitarbeiter der Universität Wien gesucht und im August 2011 bei Siemens Enterprise Communications gefunden.

Die Mitarbeiter erhalten nicht nur ein neues Telefon, sondern auch die Möglichkeit, den Anschluss via Applikation vom PC oder Smartphone aus zu steuern. E-Mail, Fax, Instant Messaging und Mailboxen werden in einem System vereint. Zusätzlich unterstützt eine flächendeckend verfügbare Web-Collaboration- und Videokonferenzlösung das Zusammenarbeiten über das Internet.

"Unified Communications-Lösungen bringen die bewährten Tools zur Kommunikation und Kollaboration vom Smartphone auf den Arbeitsplatz und bieten umgekehrt die Möglichkeit, alle diese Funktionalitäten auch von unterwegs mit dem Laptop oder einem Handheld einfach und sicher zu nutzen. Das ermöglicht nicht nur eine schnellere und effizientere Kommunikation, sondern macht auch flexibler. Die BenutzerInnen entscheiden selbst wann, wie und wo sie kommunizieren", so Ulf Busch, CIO des ZID der Universität Wien.

Grundlage dieser Verschmelzung von Kommunikations- und Informationstechnologie sind server- und softwarebasierte Systeme. Sprachtelefonie wird zur Applikation, die aufgrund des Echtzeitcharakters aber besondere Herausforderungen zu überwinden hat.

Die zentralen Komponenten des neuen Kommunikationssystems werden an zwei Standorten installiert, um die Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Momentan werden die technischen Spezialisten des ZID auf den entsprechenden Systemen geschult. Der Aufbau der Pilotinstallation ist indes fertiggestellt. Der komplette Rollout für alle Mitarbeiter soll in etwa 36 Monaten abgeschlossen sein. (pi)

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