Mobiles Internet wächst bis 2015 um das 26-Fache Detail - Computerwelt

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07.02.2011 apa

Mobiles Internet wächst bis 2015 um das 26-Fache

Wie aus einer Studie des Netzwerkausrüsters Cisco hervorgeht, wird das mobile Internet bis dahin eine jährliche Wachstumsrate von 92 Prozent aufweisen.

Die zunehmende Beliebtheit von Tablet-PCs und Smartphones spiegelt sich eindeutig in den Zahlen wieder, so Cisco Austria-Chef Achim Kaspar (Bild) in einer Aussendung. Trotz des Booms von Smartphones und Tablet-PCs werden die meisten mobilen Daten jedoch auch im Jahr 2015 per Laptop übertragen (55,8 Prozent). 26,6 Prozent entfallen auf Smartphones, 3,5 Prozent auf Tablet-PCs wie das iPad von Apple. Dennoch sind internetfähige Telefone einer der Wachstumstreiber, vor allem weil sich die Übertragungsgeschwindigkeiten in mobilen Netzwerken vervielfachen und Videos auf Handys eine immer wichtigere Rolle spielen dürften, heißt es in der Studie. Auch die verlängerte Batterielaufzeit der internetfähigen Telefone und bessere Angebote der Mobilfunkanbieter dürften die mobile Datennutzung treiben.

Die eifrigsten Nutzer von mobilem Internet sieht Cisco im Jahr 2015 in Asien. Rund 1.837 Petabyte (1 Petabyte = 1 Mio. Gigabyte) dürften dann in der Region mobil übertragen werden, 1.632 sind es in Westeuropa, 986 in Nordamerika, 578 in Japan, 488 in Lateinamerika, 387 im Mittleren Osten und Afrika und 346 in Mittel- und Osteuropa.

Als Zukunftsmärkte für mobile Daten zeichnen sich insbesondere der Mittlere Osten und Afrika ab. Mit 129 Prozent bis 2015 werden der Region die höchsten Wachstumsraten prognostiziert, gefolgt von Lateinamerika (111 Prozent), Mittel- und Osteuropa (102 Prozent), Westeuropa (91 Prozent), Nordamerika (83 Prozent) und Japan (70 Prozent). Als einzelnes Land mit dem größten Wachstum gilt Indien (158 Prozent Steigerung).

Bereits im Jahr 2010 wuchs das Volumen mobil übertragener Daten weltweit um 159 Prozent und damit 4,2-mal schneller als der drahtgebundene Breitbandverkehr. Angesichts der großen Beliebtheit von internetfähigen Telefonen rief Kaspar die österreichischen Internetprovider dazu auf, Netze zur Verfügung zu stellen, "die nicht nur die entsprechenden Kapazitäten aufweisen, sondern auch verlässlich und sicher sind". Grundlage für die Prognose von Cisco sind die Aussagen unabhängiger Experten sowie eigene Daten zur mobilen Breitbandgeschwindigkeit und zu Geräteleistungen. (apa)

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