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20.10.2009 Michaela Holy

Kooperative Telekommunikation

Dem Thema kooperativer Telekommunikation widmete sich das jüngste Nachrichtentechnische Kolloquium an der TU Wien.

Unterschiedliche Elemente eines Telekommunikationsnetzes und diverse Endgeräte arbeiten zusammen. Das Ziel dabei: mehr Effizienz, mehr "Intelligenz" und Dezentralisierung in den Netzen. So lautet die vereinfachte Definition von kooperativer Telekommunikation. Diesem brandaktuellen Thema widmete sich das jüngste Nachrichtentechnische Kolloquium an der TU Wien.

Bereits zum fünften Mal traten der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE), die Technische Universität Wien und das Forschungszentrum Telekommunikation Wien (FTW) gemeinsam als Veranstalter dieser hochkarätigen Vortragsreihe auf. In diesem Jahr stand das Nachrichtentechnische Kolloquium im Zeichen des Zehn-Jahres-Jubiläums des FTW. Ihre Verbundenheit zu dieser Forschungseinrichtung zeigten auch die hochkarätigen Referenten, allesamt ehemalige Mitarbeiter des FTW, die mittlerweile in den USA, der Schweiz und an österreichischen Universitäten forschen und lehren. Sie berichteten über neueste Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der kooperativen Telekommunikation, das eine Brücke zwischen Informationstechnik und Informatik darstellt.

Der Status quo von kooperativer Telekommunikation lässt sich demnach folgendermaßen knapp umreißen: Die Hierarchien in Telekommunikationsnetzen werden zunehmend flacher und ermöglichen neuartige Anwendungen mit verteilter Intelligenz jenseits des klassischen Client/Server-Konzepts. Sensornetze können hier als Pioniere der kooperativen Telekommunikation gesehen werden und damit Wegbereiter verteilter Architekturen in weiteren Anwendungen sein. Auch Internetdienste folgen diesem generellen Trend, Dienste, die direkt von den Endknoten angeboten werden, ersetzen dabei herkömmliche zentralisierte Architekturen.

Den Organisatoren ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, dank der Unterstützung durch Sponsoren die attraktive Veranstaltung kostenfrei für die insgesamt 140 Teilnehmer, die der Einladung in das Elektrotechnische Institutsgebäude der TU Wien folgten, anzubieten. Peter Schwefel, Wissenschaftlicher Direktor des FTW, führte durch das Programm und moderierte die intensiv geführten Diskussionen.

Das nächste Nachrichtentechnische Kolloquium ist bereits für Frühjahr 2010 zum aktuellen Thema "Green IKT" geplant.

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