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08.11.2009 Nicole Ott*

5 Tipps, die Akkulaufzeit des BlackBerry zu verlängern

Nicht nur E-Mail, Internet und Telefon benötigen Strom, auch jede Benachrichtigung und im Hintergrund laufende Applikation belastet den Akku.

Wie lange der Akku des BlackBerry hält, hängt von mehreren Faktoren ab: Das BlackBerry-Modell, die Stärke des Netzes in der Umgebung und natürlich das eigene Nutzungsverhalten spielen eine Rolle, wie lange das Smartphone ausreichend Saft hat.

Insbesondere dem BlackBerry Storm haftete bei Markteinführung das Image eines Stromfressers an: Die Erfahrung zeigte, dass das Gerät mit aktiviertem UMTS im Durchschnitt nicht länger als einen Tag ohne Steckdose auskam. Hier hilft vor allen Dingen eins: UMTS abschalten. Doch egal, mit welchem Modell Sie arbeiten, aus dem Akku lässt sich immer noch ein wenig mehr herauskitzeln: Über die Anpassung von Verbindungsdiensten, Bildschirmeinstellungen und Audioprofilen kann die Standby-Zeit bei BlackBerrys deutlich verlängert werden. Wir zeigen Ihnen die fünf grundlegenden Einstellungen, um möglichst lange mit dem BlackBerry ohne Steckdose arbeiten zu können.

1. SO VIEL VERBINDUNG WIE MÖGLICH, SO WENIG WIE NÖTIG Drahtlose Verbindungen wie WLAN und Bluetooth strapazieren die Batterie des BlackBerry selbst dann, wenn sie nicht genutzt werden, sondern lediglich eingeschaltet sind. Der Grund hierfür ist, dass diese Dienste permanent nach Netzwerken oder anderen Geräten suchen. Selbst Mobilfunk als solches verbraucht ständig Strom, da das Gerät mit den Sendemasten kommuniziert, um Services oder Applikationen zu aktualisieren und die Reichweite zu prüfen.

UMTS ausschalten Insbesondere UMTS strapaziert die Batterien: Wem es nicht auf Geschwindigkeit ankommt, der sollte daher für eine längere Akkulaufzeit von 3G (UMTS) auf 2G (GSM) umschalten. Um den einzelnen Dienst auszuschalten, klicken Sie auf der Startseite oder in der Anwendungsliste auf "Verbindungen verwalten".

Zum Ausschalten einer drahtlosen Verbindung deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Verbindungstyp. Zum Ausschalten sämtlicher drahtloser Verbindungen klicken Sie auf "Alle Verbindungen deaktivieren". Bluetooth beispielsweise wird nur selten wirklich benötigt und sollte mit Blick auf die Akku-Laufzeit auch nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Wenn Sie die Mobilfunkverbindung ausschalten, können Sie zwar weder telefonieren noch Daten empfangen beziehungsweise senden. Es ist jedoch sinnvoll, diese Verbindung zu deaktivieren, wenn Sie in einem Gebiet mit schlechtem Empfang oder beispielsweise mit dem Zug unterwegs sind: Die ständige Suche nach einem belastet den Akku extrem. Eine gute Möglichkeit zum Energiesparen ist zudem, das Smartphone nachts auszuschalten. BlackBerrys können sich praktischerweise automatisch abends aus- und morgens wieder einschalten. Um diese Funktion zu aktivieren, klicken Sie in den Geräteoptionen auf "Auto Ein/Aus". Im nächsten Schritt legen Sie für das Feld "Wochentag" die Option "Aktiviert" fest. Geben Sie anschließend die Zeiten an, zu denen das BlackBerry-Gerät an Wochentagen ein- und ausgeschaltet werden soll. Aktivieren Sie zudem das Feld "Wochenende" und legen Sie hierfür ebenfalls Zeiten fest. Menütaste drücken, speichern, fertig.

2. SPARSAM MIT DEM PROFIL Benachrichtigungen und Audioprofile, mit denen über eingehende Telefonate und Mails informiert wird, können einen signifikanten Einfluss auf die Batterielaufzeit haben. Wenn beispielsweise über einen Anruf informiert wird, indem das Smartphone erst dreimal vibriert und anschließend laut klingelt, leert sich der Akku schneller, als wenn der Vibrationsalarm ausgeschaltet und der Klingelton leise gestellt ist.

Auch die Nutzung benutzerdefinierter Klingeltöne beansprucht die Batterie stärker als ein traditioneller, einfacher Klingelton. Mit Blick auf den Energiebedarf ist die beste Einstellung für Benachrichtigungen: Leise und ohne Vibrationsalarm. Eine sparsame Alternative zum Vibrationsalarm ist in ruhigen Umgebungen zudem die Benachrichtigung per LED. In Meetings, Restaurants oder anderen ruhigen Umgebungen, ist ein Vibrationsalarm allerdings erwünscht. Hierzu können Sie die Vibrationseinstellungen Akku-freundlich konfigurieren: Legen Sie fest, wie oft Ihr Telefon bei einem eingehenden Telefonat oder einer Nachricht, vibrieren soll - je weniger, desto energieeffizienter. In der Audioanwendung finden Sie neben verschiedenen vorinstallierten Audioprofilen wie Draußen, Medium, Stumm, Vibrieren, Normal, Nur Telefonanrufe und Aus auch die Möglichkeit, eigene Profile festzulegen. Hierfür klicken Sie in der Audioanwendung auf Benutzerdefinierte Profile. Benutzerdefiniertes Profil hinzufügen und benennen es. Das Profil lässt sich sehr detailliert anpassen - die unterschiedlichen Benachrichtigungsoptionen für die verschiedenen Applikationen wie E-Mail, Telefon, Instant Messaging etc. können einzeln festgelegt werden. Wie bereits oben geschrieben. RIM bietet zudem im eigenen Shop spezielle Etuis an, die dank eines magnetischen Proximity-Sensor helfen, die Akku-Lebensdauer zu verlängern: Er erkennt, wenn das BlackBerry in der Tasche steckt und wechselt automatisch auf sparsamere Benachrichtigungseinstellungen.

3. BILDSCHIRMHELLIGKEIT ANPASSEN Je heller der Bildschirm des Blackberrys leuchtet und je länger der Bildschirm eingeschaltet ist, desto schneller neigt sich die Batterielaufzeit dem Ende zu.

Die Bildschirmeinstellungen lassen sich in den Geräteoptionen unter Bildschirm/Tastatur ändern. Um den Akku zu schonen, wählen Sie die Helligkeit so niedrig wie für Sie möglich. Im Feld Hintergrundbeleuchtung-Timeout sollten Sie zudem die kürzeste Zeit eingeben, die der BlackBerry-Bildschirm nach Inaktivität eingeschaltet bleiben soll. Auch in puncto Bildschirmhelligkeit kann das BlackBerry-Etui mitdenken: Erkennt der eingebaute Sensor das BlackBerry, schaltet sich das Display automatisch aus.

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