Gastkommentar: Kommunikationstechnologie ist eine österreichische Chance Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


05.02.2010 Hans-Georg Mayer*

Gastkommentar: Kommunikationstechnologie ist eine österreichische Chance

Zeitgerechte Investitionen in die technologische Infrastruktur sind von entscheidender Bedeutung.

Österreich ist voll im Internetzeitalter angekommen. Das belegt "Europe's Digital Competitiveness Report", eine kürzlich veröffentlichte EU-Studie zur Internetnutzung. Darin belegt die Alpenrepublik im Bereich Nutzungshäufigkeit EU-weit einen guten neunten Platz. Bei der Zukunftstechnologie mobiles Breitband nimmt das Land aber bereits jetzt eine europaweite Führungsrolle ein. Mit einer Penetrationsrate von 22 Prozent, verwenden um zehn Prozent mehr Österreicher mobiles Internet als der EU-Durchschnitt.

Durch das rasche Wachstum in diesem Bereich hat sich die Internetnutzung heute zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. So waren im Vorjahr bereits mehr als 17.000 Menschen in der heimischen Mobilfunk-Branche sowie verwandten Wirtschaftszweigen beschäftigt. Die Verfasser der EU-Studie gehen aber davon aus, dass durch den Zuwachs bei der Internetnutzung bis 2015 europaweit weitere zwei Millionen Jobs geschaffen werden können. Damit Österreich künftig von diesem Trend profitieren kann, sind zeitgerechte Investitionen in die technologische Infrastruktur von entscheidender Bedeutung.

Denn bereits jetzt sind die aktuellen Mobilfunk-Technologien UMTS, HSDPA und HSUPA mit anspruchsvollen Anwendungen wie etwa multimedialen Diensten überfordert. Wenn Österreich seine Position an der Weltspitze halten und das Job-Potenzial in diesem Bereich voll nutzen will, ist ein weiterer Ausbau der Telekom-Infrastruktur dringend notwendig. Insbesondere die Gesamtkapazität der Netze muss so schnell wie möglich erhöht werden: Obwohl erst rund ein Fünftel der heimischen Bevölkerung mobil surft, erreichen die bestehenden Bandbreiten bereits ihre Leistungsgrenzen. Nur Zukunftstechnologien wie LTE, an deren Entwicklung Unternehmen wie Kapsch CarrierCom mitarbeiten, können diesen Engpass beheben und ein flächendeckendes "elektronisches" Nervensystem schaffen, das den Online-Services der Zukunft gewachsen ist.

Doch auch abseits des Online Bereiches schaffen Kommunikationsnetze neue Arbeitsplätze: Bis 2013 wird Kapsch CarrierCom z.B. für die ÖBB ein digitales GSM-R Kommunikationsnetz errichten. Diese zukunftsweisende Technologie wird den Bahnverkehr durch schnellere Verbindungen revolutionieren und zudem – in Zusammenarbeit mit Partnern wie Alpine Energie - 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze in Österreich schaffen. Parallel dazu arbeitet Kapsch CarrierCom bereits jetzt an den technologischen Erfolgsgeschichten des nächsten Jahrzehnts. Denn eines ist gewiss: Bis zur nächsten Innovationswelle ist es nur eine Frage der Zeit.

*Hans-Georg Mayer ist Director PR & Communications bei Kapsch CarrierCom.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema


Hosted by:    Security Monitoring by: