FMK rittert weiter um digitale Dividende Detail - Computerwelt

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16.03.2010 Rudolf Felser

FMK rittert weiter um digitale Dividende

Die berichteten Beeinflussungen von TV, Funkmikros und Kabelnetzen dürften kein Hindernis für die Nutzung von mobilem Breitband in dem Frequenzbereich sein, so das FMK.

Die Diskussion um die Nutzung der digitalen Dividende geht weiter. Ein Gutachten im Auftrag der RTR, das für Ende März angekündigt wurde, soll die Grundlage für die politische Entscheidung bilden. Die Brancheninitiative Forum Mobilkommunikation (FMK) hat sich vorher noch einmal zu Wort gemeldet und hebt in einer Aussendung die "Vorteile von mobilem Breitband für Bevölkerung und Volkswirtschaft" hervor.

Die berichteten Beeinflussungen von TV, Funkmikros und Kabelnetzen dürften kein Hindernis für die Nutzung von mobilem Breitband in dem Frequenzbereich sein. Jetzt sei es an der Zeit, Lösungen dafür zu finden. Die Entscheidung über die Freigabe der Digitalen Dividende für Mobilfunk dürfe nicht weiter verzögert werden, so das FMK.

Zwar räumte das FMK ein, dass man Beeinflussungen mit anderen Anwendungen nicht grundsätzlich ausschließen könne. Jedoch sollen diese laut Untersuchungen aus Deutschland und der Schweiz nur in "ganz wenigen und speziellen Fällen" (lt. einer Kalkulation des Schweizer BAKOM 0,002 Prozent) eintreten und schon bei einer Entfernung von einem Meter zwischen Handy und TV-Gerät oder Settop-Box nicht mehr gegeben sein. Wie aus dem RTR-Digitalisierungsbericht 2009 bervorgeht, nutzen sechs Prozent der österreichischen Haushalte DVB-T und 4,9 Prozent DVB-C. Wenn man diese umrüsten müsste, sei das sicher keine zu unterschätzende Zahl, aber jedenfalls liege man "weit unter den kolportierten Kosten in der Höhe von zig Millionen Euro", so das FMK in seiner Aussendung.

Weitere Einzelheiten zu dem Thema hat das FMK in seinem Fact Sheet "Mobiles Breitband & Digitale Dividende" (PDF-Download) zusammengefasst. (rnf/pi)

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