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28.03.2010 Sandra Adlesgruber*

Mobilfunk: Mehr Daten- als Sprachverkehr

Im Dezember 2009 wurden erstmals mehr Kapazitäten für Daten als für die Sprachübertragung verbraucht. Das zeigen weltweite Messungen in den Mobilfunknetzen.

Dass man mit einem Handy nicht nur telefonieren kann, schlägt sich aktuell deutlich in den Verkehrsanteilen im Mobilfunk nieder. Der Wechsel ist gemäss Ericsson etwa bei 140.000 Terabytes monatlich passiert. Zu diesem Zeitpunkt hat der Daten- den Sprachbereich überholt. Im selben Zeitraum hat zudem der gesamte Durchsatz in den 3G-Netzen jenen der 2G-Netze überstiegen.

Die Ergebnisse der Messungen von Ericsson zeigen ausserdem, dass der Datenverkehr innerhalb der letzten zwei Jahre weltweit um jeweils 280 Prozent gestiegen ist. Für die nächsten fünf Jahre wird jährlich jeweils eine weitere Verdoppelung erwartet. Ursache dieses Anstiegs ist, dass immer mehr Endgeräte wie Smartphones und mobile Computer eingesetzt werden. Der entsprechend zunehmende Datenverkehr trägt dazu bei, die Einnahmen der Netzbetreiber zu steigern.

Ericsson dazu: "Es ist ein wichtiger Meilenstein, dass etwa 400 Millionen mobile Breitbandnutzer mittlerweile ein höheres Verkehrsvolumen als die Telefonate der weltweit 4,6 Milliarden Mobilfunkteilnehmer verursachen."

* Sandra Adlesgruber ist Redakteurin der Schweizer PCtipp.

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