T-Mobile sieht nächste Handygeneration startklar Detail - Computerwelt

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18.05.2010 apa

T-Mobile sieht nächste Handygeneration startklar

Auch T-Mobile Austria steht mit der nächsten Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution) in den Startlöchern und fordert eine rasche Klärung der Frequenzfragen durch die Regierung.

Dabei gehe es um die Abklärung für die Weiternutzung der 900/1800 MHz-Frequenzen, deren Frequenzrechte im Jahr 2015 auslaufen. Außerdem solle die Versteigerung der "Digitalen Dividende" (freier Funkfrequenzen durch die Umstellung auf Digital-TV) nach deutschem Vorbild bald starten, wünscht sich T-Mobile Austria-Chef Robert Chvatal. Eine rasche Festlegung der Frequenzen sei auch wichtig, damit die Handyhersteller Geräte für die UMTS-Nachfolgegeneration LTE bauen könnten.

T-Mobile präsentierte außerdem gemeinsam mit Samsung einen LTE-Stick, vergleichbar mit den bereits gebräuchlichen UMTS-Sticks für Laptops, und demonstrierte damit die beeindruckende Geschwindigkeit der 4. Mobilfunkgeneration: Ein Wimpernschlag und ein Musikvideo war runtergeladen. Selbst ein 200 MB-Datenpaket brauchte gerade mal ein paar Sekunden zum Download. Vor einem Jahr war der LTE-"Stick" noch so groß wie ein Stand-PC, nun hat er Daumengröße, betonte Rüdiger Köster, Geschäftsführer Technik von T-Mobile Austria. Hardwarelieferant ist Samsung.

MARKTBEREINIGUNG FÜR DEN NETZAUSBAU Chvatal ist optimistisch, dass LTE nicht die Startprobleme haben wird, die es bei der Einführung von UMTS gab. Damals fehlten die Anwendungen, die "Killerapplikation" Videotelefonie "interessierte niemanden", so Chvatal. Doch nun seien die Inhalte und Anwendungen da, um das nötige Zusatzgeschäft zu machen, damit sich der Netzausbau rechne. Dies alleine reiche aber nicht, sinnvoll sei es auch, beim Netzausbau zusammen zu arbeiten. Sein Unternehmen stehe dem offen gegenüber. Weiters hofft Chvatal - wie seine Kollegen von Mobilkom Austria und Orange auch - dass es endlich zu einer Marktbereinigung kommt. Betroffen davon wäre der kleinste Anbieter Drei (Hutchison 3G Austria), der aber von einem Verkauf nichts wissen will.

"Ich hoffe, dass sich der Markt stabilisieren wird. Der Markt ist in Österreich weder für die Kunden noch für die Anbieter gesund", gibt Chvatal zu bedenken. Denn je härter der Verdrängungswettbewerb tobe, desto weniger Geld bleibe nicht nur für den Netzausbau, sondern auch für weitere Innovationen. Die großen drei - Mobilkom, T-Mobile und Orange - mussten im abgelaufenen 1. Quartal 2010 einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen. Die Preiskämpfe drückten auf die Margen, dazu kämen die geringeren Roamingeinnahmen durch die Regulierungsvorgaben der EU, begründeten die Anbieter die Rückgänge. (apa)

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