Deutsche Frequenzauktion brachte 4,4 Mrd. Euro Detail - Computerwelt

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21.05.2010 Alex Wolschann/apa

Deutsche Frequenzauktion brachte 4,4 Mrd. Euro

Der Bieterkampf um neu verteilte Mobilfunkfrequenzen in Deutschland ist beendet. Nach 224 Runden seien insgesamt 4,385 Mrd. Euro geboten worden.

Der Bieterkampf um neu verteilte Mobilfunkfrequenzen in Deutschland ist beendet. Nach 224 Runden seien insgesamt 4,385 Mrd. Euro geboten worden, teilte die Bundesnetzagentur mit. Das ist nur die Hälfte des Betrags, den Analysten erwartet hatten. Die Auktion zog sich über fast sechs Wochen hin. Die spektakuläre UMTS-Auktion vor zehn Jahren hatte gut 50 Milliarden Euro in die Staatskassen gespült.

An der Versteigerung nahmen die vier Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und 02 Telefónica teil. Die Frequenzen sollen unter anderem dazu genutzt werden, um Internetverbindungen auf dem Land auszubauen. Außerdem wollen die Mobilfunkanbieter ihre Netze für mobile Datendienste wappnen.

Besonders begehrt war die sogenannte Digitale Dividende, Frequenzen die durch die Umstellung des Rundfunks auf Digitaltechnik frei geworden sind. Für diese Frequenzblöcke im Bereich von 800 Megahertz wurden bis zuletzt die höchsten Gebote abgegeben. Letztlich sind aber nur drei Betreiber in dem Bereich zum Zuge gekommen. E-Plus ist leer ausgegangen.

Am meisten bot Vodafone mit 1,43 Mrd. Euro, gefolgt von Telefónica O2 mit einem Gesamtgebot von 1,38 Mrd. Euro. Die Telekom gab Gebote von 1,3 Mrd. Euro ab. Am günstigsten kam E- Plus mit 283 Mio. Euro weg.

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