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27.05.2010 Dietmar Schnabel *

Ist Ihr Netzwerk fit für Live-Video-Streams?

Blue Coat hat vier Tipps zusammengestellt, wie Sie ihr Netzwerk fit für Live-Video-Streams machen. Damit gewähren Sie geschäftskritischen Anwendungen die benötigte Bandbreite ohne während der Fussball-WM Live-Video-Streams blockieren zu müssen.

Immer mehr Fernsehsender übertragen wichtige sportliche oder politische Ereignisse auf ihren Online-Portalen per Live-Video-Stream – auch während den Bürozeiten. Da ist es verständlich, dass Mitarbeiter sich das eine oder andere Event auf ihrem Desktop via Live-Video-Stream ansehen möchten. Auch Videokonferenzen haben im Zuge des durch die Aschewolke behinderten Flugverkehrs an Attraktivität gewonnen. Das kann jedoch das Firmennetz schnell lahmlegen. Vor allem in Unternehmen, die den Internetverkehr von der Firmenzentrale über ein Weitverkehrsnetz (WAN) an ihre Niederlassungen leiten. Greifen in solch einem Fall mehrere Mitarbeiter gleichzeitig auf Live-Video-Streams zu, ist die WAN-Strecke schnell verstopft.

Live-Videos beispielsweise während einer WM einfach zu blockieren ist jedoch keine Lösung. Denn zum einen beeinträchtigt das die Arbeitsmotivation – schließlich finden solche Sportereignisse nur alle vier Jahre statt - zum anderen haben die Mitarbeiter dann auch keinen Zugriff mehr auf geschäftsrelevante Videos beispielsweise für Schulungen. Blue Coat hat vier einfache Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie ihr Netzwerk fit für solche Events machen können. Damit gewähren Sie geschäftskritischen Anwendungen die benötigte Bandbreite ohne Live-Video-Streams blockieren zu müssen.

1) Bandbreite managen: Nutzen Sie Ihre Bandbreite gezielt, um geschäftskritischen Anwendungen – wie VoIP oder SAP – Vorfahrt vor weniger wichtigen Anwendungen im WAN zu geben. Damit stellen Sie eine zuverlässige Übertragung von geschäftsrelevanten Applikationen sicher und schließen eine negative Beeinflussung durch Video-Streams aus. Setzen Sie dazu beispielsweise auf Shaping-Technologien, die einen granularen Einblick in den Datenverkehr und eine Priorisierung der Anwendungen ermöglichen.

2) Protokolle cachen und optimieren: Nutzen Sie nach Möglichkeit intelligente Beschleunigungstechnologien wie Protokoll-Optimierung, Byte-Caching und Objekt-Caching. Damit stellen Sie eine schnelle und durchgängige Übertragung von Live-Streams über das WAN sicher. Der Einsatz einer Proxy-Appliance kann Sie unterstützen, Live- und On-Demand-Videos auch von externen Quellen zuverlässig zu übertragen und zu verwalten.

3) Stream-Splitting Technologien einsetzen: Gerade für Unternehmen mit Außenstellen gilt der Rat: Nutzen Sie Stream-Splitting-Technologien. Sie übertragen im ersten Schritt nur einen einzigen Video-Stream an die Außenstelle. Im zweiten Schritt verteilen sie die benötigte Anzahl der Streams lokal vor Ort zu den einzelnen Mitarbeitern. Das spart WAN-Bandbreite, denn die einmalige Übertragung des ausgewählten Videos genügt.

4) Video-Streams zwischenspeichern: Setzen Sie zusätzlich zu Stream-Splitting-Technologien auch auf intelligente Caching-Technologien, die Video-Streams zwischenspeichern. Damit können Mitarbeiter den Video-Stream auch zeitversetzt anschauen ohne zusätzliche Bandbreite zu benötigen.

Sportevents wie Weltmeisterschaften finden nur alle vier Jahre statt und begeistern nicht nur die eingefleischten Fans. Der Zugang zu Live-Berichterstattung wirkt sich ganz klar positiv auf das Arbeitsklima und die Motivation der Mitarbeiter aus. Um das Firmennetz optimal auf ein solches sportliches Ereignis vorzubereiten, müssen Unternehmen vorab wissen, welche Anwendungen tatsächlich in ihrem Netzwerk unterwegs sind – und welche Vorfahrt auf der Datenautobahn benötigen. Nur so können sie geschäftskritischen Anwendungen genau die Bandbreite zuweisen, die sie für eine zuverlässige Übertragung benötigen – ohne Live-Video-Streams blockieren zu müssen.

* Dietmar Schnabel ist Sales Director DACH & Eastern Europe bei Blue Coat Systems.

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