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01.09.2010 Oliver Weiss

NextiraOne realisiert Voice-over-WLAN-Lösung für Hermes Pharma

Daten und Sprachkommunikation laufen bei Hermes Pharma nun über das WLAN. Die Vorteile: Der Aufwand für Verkabelung neuer Mitarbeiter oder Maschinen fällt und die Verwaltung hat sich enorm vereinfacht.

Hermes Pharma ist internationaler Spezialist für hochwertige Arzneimittel und medizinische Produkte. Die Kernkompetenz liegt dabei auf brausenden Darreichungsformen, wie Brausetabletten oder Brausegranulaten, oder den innovativen Direktgranulaten, die sich ohne Flüssigkeit einnehmen lassen. Zusätzliche Spezialkategorien sind medizinische Kaugummis und Kautabletten. Das zur Hermes Arzneimittel GmbH gehörende Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zielstrebig zu einem technologieorientierten Pharmaunternehmen entwickelt. Heute werden am Standort Wolfsberg (Kärnten) mit über 250 Mitarbeitern jährlich 450 Millionen Brause- und Kautabletten, über 350 Millionen Sachets, etwa 100 Millionen Stickpacks und knapp 20 Millionen Medizinkaugummis - auch im Auftrag weltweit agierender Pharmaunternehmen - gefertigt. 2001 wurde Hermes Pharma für seine Entwicklungen mit dem Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten ausgezeichnet.

Bis dato umfasste die Produktion in Wolfsberg zwei getrennte Produktionsgebäude, von denen eines in den Jahren 2006 bis 2008 massiv ausgebaut wurde. Nach Fertigstellung der Werkserweiterung beauftragte Hermes Pharma NextiraOne mit der Implementierung einer vollständig neuen Telekommunikationsinfrastruktur, die auch die Firmenzentrale in Wien integriert. Hermes Pharma entschied sich für die innovativste Lösung am Markt: ein WLAN-Netzwerk für Sprach- und Datenkommunikation, IP-Technologie und mobile Integration. Neben dem Aufbau des Sprach- und Datennetzwerkes wurden auch die geplanten IP-fähigen Produktionsmaschinen, die vollständig in die WLAN-Umgebung integriert sein werden, in der neuen Lösung berücksichtigt.

REINHEIT UND SAUBERKEIT "Die Implementierung einer Wireless LAN Lösung ist immer mit besonderen Herausforderungen verbunden, denn kein Unternehmen gleicht dem anderen", erklärt Rainer Mannsberger, Large Account Manager bei NextiraOne. "Unterschiedlichste Komponenten spielen mit, wenn es darum geht die Bedürfnisse des Kunden und der Mitarbeiter, die baulichen Gegebenheiten sowie gesetzliche Regelungen zu berücksichtigen und im WLAN zu realisieren. Für Hermes Pharma beispielsweise haben höchste pharmazeutische Anforderungen an Reinheit und Sauberkeit der Produktionsstätten oberste Priorität." Produziert wird in Reinräumen die aus so genannten Pharmawänden und -decken gebaut werden. Diese speziellen Wände bestehen aus beschichteten Metallelementen, die den Innenraum von jeglichem Einfluss von außen entsprechend abschotten. Über aufwendige Lüftungsanlagen werden diese Reinräume mit klimatisierter und sterilfiltrierter Luft belüftet. Zusätzlich sorgt die Lüftungsanlage für den Überdruck im Raum, so dass selbst beim Öffnen einer Tür die Strömung immer nach außen gerichtet ist, um das Eindringen von Fremdpartikeln zu verhindern. Spezialwände und -decken wie diese schirmen allerdings auch Strahlung ab und können zu Verzerrungen im WLAN führen. Die detaillierte Planung bis hin zur exakten Systemkonfiguration jedes einzelnen Mitarbeiters war somit entscheidend für den Erfolg des kabelfreien Netzwerkes. Eine weitere Herausforderung stellt die Absicherung des WLAN dar. Während in den Gebäuden die Netzwerkabdeckung ausfallsfrei gewährleistet sein muss, dürfen außerhalb keine Daten empfangbar sein.

Die Erweiterung der Produktionsstätte der Hermes Pharma in Wolfsberg machte WLAN aufgrund der stark reduzierten Aufwendungen für Verkabelungen interessant. Jeder Arbeitsplatz, jede Maschine und jeder PC hätte umfangreiche Erstverkabelungen in den neuen Bereichen bedeutet, sowie laufende Verkabelungen, die beispielsweise durch neue Mitarbeiter entstehen. Mit der WLAN-Lösung fällt die Verkabelung für neue Mitarbeiter und Maschinen weg. Stattdessen werden sie zentral im Netzwerk konfiguriert. Die geplanten IP-fähigen Produktionsmaschinen für die Werke waren ein weiterer Entscheidungsgrund ein kabelloses Netzwerk zu gestalten, um künftige Investitionen einfach und kostenoptimiert integrieren zu können.

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