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07.10.2010 Alex Wolschann/pte

Sony: 16,41 Megapixel für Handykameras

Sony hat heute einen CMOS-Bildsensor für Handys vorgestellt, der mit einer Rekordauflösung von 16,41 Megapixel aufwartet.

Sony hat heute einen CMOS-Bildsensor für Handys vorgestellt, der mit einer Rekordauflösung von 16,41 Megapixel aufwartet. Das Modul zählt zur "Exmor R"-Produktreihe, die bislang bei Kompaktkameras zum Einsatz kam. Ab dem ersten Quartal 2011 will der Konzern nicht nur Produktproben des Sensors selbst, sondern auch eines entsprechenden fertigen Linsenmoduls anbieten. Neben der hohen Auflösung verspricht es auch ein sehr gutes Signal-Rausch-Verhältnis, was in der Foto-Praxis sehr wichtig ist.

Das Marktforschungsunternehmen iSuppli hat Anfang des Jahres gewarnt, dass Megapixel allein noch keine guten Fotos ergeben. "Ein hochauflösendes Kamerahandy kann schlechtere Bilder liefern als eine Digitalkamera, da es weniger empfindlich ist oder einen schlechten Dynamikbereich hat, was relativ wenig Kontrast bedeutet", so die Analystin Pam Tufegdzic. Offenbar will Sony mit dem neuen Modul genau in dieser Hinsicht punkten.

Schließlich kommt Exmor R aus dem Kompaktkamerabereich. Im Vergleich zu bisherigen Handykamera-Modulen sind der neue Rekordsensor sowie ein zweites Modell mit knapp halb so großer Pixel-Auflösung deutlich empfindlicher, so das Unternehmen. Das mache es möglich, selbst mit Kamerahandys ohne Blitz wirklich hochwertige Fotos und Videos aufzunehmen.

Sony meldet für die beiden Bildsensoren sowie die passenden Linsenmodule auch diverse Rekordwerte in den technischen Spezifikationen. Der 16,41-Megapixel-Sensor nutzt demnach mit 1,12 Mikrometern die kleinste Pixelgröße der Welt. Dazu sei ein spezieller Fertigungsprozess nötig gewesen, um Farbmischeffekte zwischen den Pixeln zu vermeiden. Die beiden Autofokus-Linsenmodule wiederum sind laut Konzern die kompaktesten im jeweiligen Auflösungssegment.

Produktproben des 16,41-Megapixel-Sensors "IMX081PQ" sollen ab Januar um knapp 22 Euro verkauft werden. Das entsprechende Linsenmodul wird ab März für rund 105 Euro angeboten. Der kleine Bruder mit 8,13 Megapixeln folgt im April. Sensor und Modul sind jeweils um etwa ein Drittel billiger.

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