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14.11.2010 apa/Rudolf Felser

Österreicher telefonieren immer mehr

Allein im 2. Quartal dieses Jahres stieg die Anzahl der Handy-Gesprächsminuten gegenüber dem Vorquartal um 1,4 Prozent auf 5,54 Mrd. Dazu wurden noch 1,58 Mrd. SMS verschickt.

Erstmals sind mehr als 12 Millionen SIM-Karten im Gebrauch – somit besitzt jeder Österreicher, vom Baby bis zum Greis, statistisch gesehen schon fast 1,5 Handys oder andere mobile Endgeräte. Die Marktdurchdringung mit Handys ist vom 1. Quartal 2010 auf das 2. Quartal um fünf Prozentpunkte auf 145 Prozent gestiegen. Rund sieben Mio. SIM-Karten sind 2G-SIM-Karten, die 3G-SIM-Karten für schnellere Datenübertragung haben die Fünf-Millionen-Grenze überschritten, wie aus dem jüngsten "RTR Telekom Monitor" der Telekom-Regulierungsbehörde hervorgeht.

Den Grund für die anhaltende Zunahme der Gesprächsminuten sieht Telekom-Regulator Georg Serentschy darin, dass in Tarifmodellen immer häufiger Freiminuten beziehungsweise Flatrates enthalten sind. Bei den mobilen Breitband-Internetanschlüssen hat die Penetrationsrate im 2. Quartal die 40-Prozent-Marke erreicht. Statistisch haben somit vier von zehn Haushalten in Österreich einen mobilen Breitbandanschluss. Konstant war zuletzt die Anzahl der verschickten MMS mit acht Mio. im zweiten Quartal.

Der "RTR Telekom Monitor" erscheint vierteljährlich. Der aktuelle Monitor umfasst den Zeitraum 3. Quartal 2007 bis 2. Quartal 2010. (apa/rnf)

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