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17.11.2010 Christof Baumgartner/apa

SIM-Kartenflut

Die Österreicher telefonieren immer mehr.

Allein im zweiten Quartal dieses Jahres stieg die Anzahl der Handy-Gesprächsminuten gegenüber dem Vorquartal um 1,4 Prozent auf 5,54 Milliarden. Dazu wurden noch 1,58 Milliarden SMS verschickt. Erstmals sind mehr als zwölf Millionen SIM-Karten im Gebrauch – somit besitzt jeder Österreicher, vom Baby bis zum Greis, statistisch gesehen schon fast 1,5 Handys oder andere mobile Endgeräte. Die Marktdurchdringung mit Handys ist vom ersten Quartal 2010 auf das zweite Quartal um fünf Prozentpunkte auf 145 Prozent gestiegen. Rund sieben Millionen SIM-Karten sind 2G-SIM-Karten, die 3G-SIM-Karten für schnellere Datenübertragung haben die Fünf-Millionen-Grenze überschritten. Das geht aus dem »RTR Telekom Monitor« der Telekom-Regulierungsbehörde hervor. Den Grund für die anhaltende Zunahme der Gesprächsminuten sieht Telekom-Regulator Georg Serentschy darin, dass in Tarifmodellen immer häufiger Freiminuten beziehungsweise Flatrates enthalten sind. Bei den mobilen Breitband-Internetanschlüssen hat die Penetrationsrate im zweiten Quartal die 40-Prozent-Marke erreicht. Statistisch haben somit vier von zehn Haushalten in Österreich einen mobilen Breitbandanschluss. Konstant war zuletzt die Anzahl der verschickten MMS mit acht Millionen.

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