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25.11.2010 Alex Wolschann/apa

Test: 3D-TV-Geräte liefern gute Bildqualität

TV-Gerätehersteller locken mit Kinospaß in 3D für das Eigenheim - der Verein für Konsumenteninformation hat Fernseher mit und ohne 3D-Funktion getestet.

TV-Gerätehersteller locken mit Kinospaß in 3D für zu Hause - der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat daher Fernseher mit und ohne 3D-Funktion getestet. Die Neuankömmlinge am Markt überraschten dabei mit guter Qualität. "Die Kinderkrankheiten sind vorbei", urteilte VKI-Geschäftsführer Franz Floss bei einer Pressekonferenz in Wien.

Vier von fünf 3D-Geräten wurden mit einem "gut" bewertet. Alle getesteten Modelle sind auch gute 2D-Fernseher, berichtete Projektleiter Paul Srna. Nicht zu verachten seien aber die anfallenden Zusatzkosten. Nicht alle Hersteller liefern automatisch eine 3D-Brille mit. Für diese fallen im Schnitt 90 Euro pro Stück an - und diese sind nicht mit anderen TV-Geräten kompatibel. Das heißt, wenn ein Fernsehgast seine 3D-Brille von zu Hause mitnehmen möchte, kann der Fernsehabend nur unter der Voraussetzung stattfinden, dass er daheim die gleiche TV-Marke hat. Konsumenten sollten also bereits beim Kauf überlegen, wie viele Brillen sie benötigen.

Ein weiterer Minuspunkt: Es gibt kaum 3D-Programme. Für einen 3D-fähigen Blu-ray-Player fallen etwa 200 Euro zusätzliche Kosten an. Die Film-Disc ist um rund 50 Euro erhältlich. Allerdings muss man bei der Auswahl des Films auch darauf achten, ob Exklusivverträge mit den Geräteherstellern bestehen. "Alice in Wonderland" liefert beispielsweise nur mit einem Sony-Gerät den gewünschten 3D-Effekt.

Trotz guter Bildqualität sollte man sich aber vom Werbeversprechen mit Kinospaß nicht täuschen lassen. Der 3D-Effekt bei TV-Geräten daheim bleibt auf die Bildschirmabmessungen begrenzt. Die Raubkatze, die im Kino auf die Besucher zuspringt, hüpft zu Hause nur bis zur Unterkante des Fernsehers.

Die Geräte werden immer größer, sagte Paul Srna. Der Trend gehe zu 60 Zoll-Bildschirmen (rund 1,5 Meter Diagonale). Dabei sei zu beachten, dass man für den optimalen Abstand vom TV-Gerät fünf Meter vom Schirm entfernt sitzen müsste. Die Qualität von TV-Geräten sei laut VKI weniger über den Preis, als über die Marke auszumachen. Seit Jahren sind immer wieder die gleichen vorne mit dabei, sagte Franz Floss. Der Preis lasse eher auf die Ausstattung schließen.

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