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22.12.2010 Rudolf Felser

Serentschy weist auf mögliche Kostenfallen bei Smartphones hin

Der Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post warnt vor dem Überschreiten der in den Tarifen inkludierten Datenvolumina.

Wir beobachten in den letzten Monaten eine starke Zunahme von Anfragen und Verfahren wegen Überschreitung von Datenvolumina, die durch die Internetnutzung mittels Smartphones entstehen und oftmals ungewollt hohe Kosten verursachen, weist Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post, auf ein neues Problemfeld bei Endkundenbeschwerden hin.

VORSICHT DATENVOLUMEN! Smartphone-Nutzern ist oft zu wenig bewusst, dass diese Geräte auf Internetnutzung aufbauen und Datentransfer verursachen. Datenmengen entstehen beispielsweise beim Ansehen von Youtube-Videos, beim Mailen oder Surfen, aber auch Apps stellen oft Internetverbindungen her. Fast alle Nutzer bemerken mit dem Umstieg auf ein Smartphone auch einen sprunghaften Anstieg des Datenverbrauches.

Wer sich überlegt, ein Smartphone zu kaufen oder zu verschenken, sollte sich bewusst sein, dass man das Ausmaß des Verbrauchs von Datentransfer zumeist nicht wahrnimmt, warnt die RTR. "Bei Smartphones geschieht vieles im Hintergrund und das böse Erwachen kommt erst mit der nächsten Rechnung, wenn zusätzlicher Datenverbrauch verrechnet wird. Selbst Verträge, die großzügige Pauschalen von einigen Gigabyte pro Monat vorsehen, können bei intensiver Nutzung von Smartphones zu Kostenfallen werden. Wir empfehlen daher eindringlich, sich bei Abschluss von Verträgen für ein geeignetes Tarifmodell zu entscheiden", rät Serentschy. "Auf der sicheren Seite ist man bei Flat-Tarifen – hier zahlt man einen Pauschalpreis unabhängig vom konsumierten Datenvolumen. Auch bei Fair-Use Produkten ist man vor bösen Überraschungen gefeiht. Im schlimmsten Fall hat man bei exzessiver, "unfairer" Nutzung seines Internetzugangs beispielsweise mit einer Drosselung der Download-Geschwindigkeit zu rechnen", informiert Serentschy. Bei einer linearen Verrechnung – also je intensiver die Internetnutzung desto höher die Rechnung – könne es schon empfindlich teurer werden, das Risiko sei aber immer noch kalkulierbar. Jedenfalls zur Kostenfalle könnten aber jene Tarife werden, bei denen man nach Verbrauch der inkludierten Datenmenge wesentlich mehr pro MB zahlt als innerhalb der Pauschale. Bei solchen Produkten sollte man sich die Kosten für die Datenmengen außerhalb der Pauschalen sehr genau ansehen. "Auf lange Sicht zahlt es sich aus, geringfügig höhere Entgelte für sinnvolle und kostensichere Produkte in Kauf zu nehmen", empfiehlt Serentschy. (pi/rnf)

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