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29.11.2010 pi/Rudolf Felser

AWO: Erstes internationales E-Government-Kooperationsforum

Außenwirtschaft Österreich organisierte das "Internationale E-Government Kooperationsforum" für Ministerien, Verwaltungsbehörden, Softwarehersteller, Integratoren und Berater aus dem In- und Ausland.

Über 80 Prozent der Unternehmen in Österreich nutzen bereits E-Government Services und immer mehr Bürger sind elektronische Kunden. In der E-Government Survey 2010 der Vereinten Nationen nimmt Österreich beim E-Government Development Index den 24. Platz von 185 Nationen ein. Beim 10. E-Government Wettbewerb belegte das Bundesministerium für Finanzen den zweiten Platz in der Kategorie Nachhaltigkeit.

Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ organisierte heuer zum ersten Mal das "internationale E-Government Kooperationsforum" für Ministerien und Verwaltungsbehörden sowie Softwarehersteller, Systemintegratoren und Beratungsdienstleister aus dem In- und Ausland. "Das E-Government Kooperationsforum hat sich bereits in seiner ersten Auflage als Plattform für die Vernetzung österreichischer und internationaler E-Government Experten bewährt", betont Walter Koren, Leiter der AWO.

Das Branchenmeeting für Ministerien, Behörden, Softwareentwickler, Berater und Einkäufer im Verwaltungsbereich wurde am 22. November in der WKÖ zum ersten Mal veranstaltet. "Es freut mich, dass die österreichischen Anbieter diese Chance genutzt haben, welche exzellente Geschäftschancen sich durch ein Engagement in den Exportmärkten eröffnen", so Koren.

ÜBER 200 FACHGESPRÄCHE Im Rahmen der Veranstaltung vernetzten sich österreichische Dienstleister, öffentliche Stellen und Softwarehersteller mit potenziellen Kunden und Projektpartnern aus zwölf Ländern (Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Estland, Niederlande, Schweden, Serbien, Sri Lanka, Südafrika, Tschechien und Ungarn). "Die zahlreichen Firmenmeetings brachten nicht nur Geschäftskontakte, sondern eröffneten vielfach auch neue Absatzwege für die heimische IKT-Branche", sagt Gerd Dückelmann-Dublany, Leiter des AWO-Branchenfokus. Die über 60 teilnehmenden Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichsten Regionen absolvierten dabei über 200 B2B-Meetings. "Wir wollen den österreichischen IKT-Sektor weltweit noch stärker in Szene setzen. Mit Hilfe von go-international unterstützen wir den Schritt über die Grenze und fördern österreichische Unternehmen bei ihren Aktivitäten in allen Auslandsmärkten", so Dückelmann-Dublany.

Gefördert wurde die Veranstaltung aus Mitteln der Internationalisierungsoffensive "go international" von Wirtschaftsministerium und WKÖ. Das Konzept der "Kooperationsforen" gilt dabei als wichtiger Teil der Gesamtstrategie für den Fokus Dienstleistungsexport im Rahmen der von der AWO abgewickelten Exportinitiative. Dabei werden durch ein umfassendes Maßnahmenbündel unterstützende Aktionen für exportorientierte Dienstleistungsunternehmen gesetzt, um deren Internationalisierungs-Aktivitäten weiter zu stärken. "Die starke Beteiligung an in- und ausländischen Teilnehmern sowie das breite Spektrum der Herkunftsländer der ausländischen Experten beweist, dass das die elektronische Verwaltung auch in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird. Daher freuen wir uns bereits jetzt auf eine Fortsetzung dieser Initiative", freut sich Dückelmann-Dublany. (pi/rnf)

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