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16.03.2009 Christof Baumgartner

Elektronischer Zustelldienst des Bundesrechenzentrums

Zustellung von behördlichen Schriftstücken auf elektronischem Weg.

Seit 13. März bietet das Bundesrechenzentrum die elektronische Zustellung von behördlichen Schriftstücken für Bürger und Unternehmen an. Als der IT-Dienstleister der Bundesverwaltung ist das BRZ bereits für die schriftliche Ausfertigung von Behördenbriefen der Ministerien und Bundesdienststellen zuständig. Nun besteht die Möglichkeit, diese behördlichen Schreiben elektronisch abzurufen, beziehungsweise bestätigungspflichtige Sendungen elektronisch zu unterzeichnen.

Zur einmaligen Registrierung unter www.brz-zustelldienst.at (Firefox verlangt dabei ein zusätzliches Zertifikat) gibt der Empfänger seine gewünschte Verständigungsadresse ein, die sogleich im Verzeichnis des Zustelldienstes vermerkt wird. Registrierte Nutzer des BRZ-Zustelldienstes können fortan behördliche und zeichnungspflichtige Schreiben (z.B. RSa- bzw. RSb-Briefe) von beliebigen Behörden auf elektronischem Weg empfangen und bestätigen. Voraussetzung für den elektronischen Zustelldienst ist eine aktivierte E-Card,Bankomat- oder A-Trust-Karte mit Bürgerkartenfunktion www.buergerkarte.at, mit der sich der Nutzer eindeutig über das Serviceportal identifiziert und das behördliche Schreiben in Empfang nehmen kann.

Sobald ein elektronisches Dokument versandt wurde, erhält der jeweilige Empfänger eine Verständigung, dass das Schriftstück auf www.brz-zustelldienst.at zur Abholung bereit steht. Damit ist man nicht mehr an Postzeiten gebunden und kann völlig unabhängig von Zeit und Ort auf wichtige behördliche Verständigungen zugreifen. Im Falle einer Nicht-Abholung wird nach Ablauf einer festgelegten Frist eine schriftliche Verständigung per Post versandt. Sollte der Empfänger elektronisch jedoch nicht erreichbar sein, wird das behördliche Schreiben wie gehabt auf dem herkömmlichen Weg verschickt.

Registrierte Personen profitieren in erster Linie von der orts- und zeitungebundenen Zustellung. Außerdem entfallen zeitintensive Arbeitsschritte, wie das Einscannen von Unterlagen – der Empfänger kann die Bescheide einfach und unkompliziert in seiner privaten EDV speichern. Für die öffentliche Verwaltung ist die elektronische Zustellung ein weiterer Schritt Richtung medienbruchfreie Kommunikation zum Bürger. Darüber hinaus bringt der Zustelldienst sowohl bei Druck- und Versandkosten als auch hinsichtlich des Zeitaufwandes ein enormes Einsparungspotenzial mit sich.

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