E-Government in Österreich kommt voran Detail - Computerwelt

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19.06.2009 Christof Baumgartner

E-Government in Österreich kommt voran

Österreich belegt seit 2007 im E-Government Ranking der EU-Kommission den ersten Platz in Europa.

Immer mehr Online-Verfahren in der Verwaltung aber auch in der Wirtschaft verlangen eine eindeutige Identität des Antragstellers und die Authentizität der Dokumente. Eine Elektronische Identifikationmaßnahme - in Österreich ist das die Bürgerkarte - wurde von den für die Informationsgesellschaft verantwortlichen Ministern aller EU-Staaten als ein zentrales i2010 Ziel festgelegt. Österreich hat hier innerhalb Europas noch eine Vorreiterrolle und somit gute Voraussetzungen für die Umsetzung weiterer Schritte im Bereich E-Government.

"E-Government stellt ein wichtiges Werkzeug für die Verwaltungsreform und -modernisierung dar. Städte und Gemeinden sind - und daher die besondere Rolle Wiens als Land, Stadt und Gemeinde - primäre Ansprechstellen für Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft. Bei Inanspruchnahme des E-Government-Leistungsangebots ist eine Identifikation und Authentifikation der Kunden unerlässlich", sagt Obersenatsrat Johann Mittheisz. "Laut der letzten Studie der Donau-Universität Krems werden 2010 92 Prozent der Gemeinden eine eigene Webseite haben und elektronische Formulare anbieten", sagt Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich im Bundeskanzleramt

EU-GROSSPROJEKT Mit der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie mit 1.1.2010 wird der Einsatz elektronischer Identitäten und elektronischer Unterschriften für alle EU-Mitgliedsstaaten unumgänglich. Österreich spielt dabei in einer Liga mit Spanien, Belgien und Deutschland aber auch Italien, Baltikum, Finnland, Portugal und Slowenien. Mit dem EU-Großprojekt STORK, an dem sich die Verwaltungen von 13 EU-Staaten und die Industrie beteiligen, wird das österreichische Bürgerkartenmodell zum wichtigen europäischen Thema. Beim Zugang zu IT-Systemen der Mitgliedsstaaten, der Kommission und der Wirtschaft kann damit dem zunehmenden Sicherheitsrisiko im Internet wirksam begegnet werden.

"Nachhaltigkeit und Stärkung der Konkurrenzfähigkeit der österreichischen durch Klein- und Mittelbetriebsstrukturen geprägten Wirtschaft ist ein langfristiges Ziel, das in Zeiten der Krise besondere Bedeutung gewinnt. Die ‚Online-Bürgerkartenumgebung‘ ermöglicht seit Ende 2008 in vielen Bereichen, ohne lokale Softwareinstallation, die Vorteile der Bürgerkarte zu nutzen. Ab Herbst dieses Jahres kommt mit der Nutzung der qualifizierten Signatur auf der Basis des Mobiltelefons eine weitere Komfortdimension hinzu", sagt Reinhard Posch, CIO des Bundes.

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