70 Prozent der Österreicher fehlt Vertrauen in Autos ohne Fahrer 70 Prozent der Österreicher fehlt Vertrauen in Autos ohne Fahrer - Computerwelt

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11.05.2015 pi

70 Prozent der Österreicher fehlt Vertrauen in Autos ohne Fahrer

Knapp 70 Prozent der Österreicher fehlt laut einer Umfrage aktuell noch Vertrauen, das Steuer ihres Fahrzeugs komplett digitaler Technik zu überlassen. Insbesondere Hacker-Angriffe auf die Auto-IT sorgen bei den meisten für Sicherheitsbedenken. Positiv bewertet dagegen die Mehrheit den Nutzen digitaler Fahrzeuge für den Unfallschutz.

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Gut 80 Prozent finden es wichtig, dass vernetzte Autos künftig Unfall- und Gefahrenstellen schneller an die anderen Verkehrsteilnehmer weitermelden können. Das zeigt die aktuelle Umfrage von CSC "Autos der Zukunft - Connected Cars 2015". Dafür wurden im Auftrag von CSC 1.500 Verbraucher in Deutschland (1.000), Österreich (250) und der Schweiz (250) durch den Paneldienstleister Toluna befragt.

"Das vernetzte Fahrzeug ist Top-Zukunftsthema für die Automobilindustrie. Dieser Vision stehen knapp 70 Prozent der Verbraucher grundsätzlich offen gegenüber und wollen sich in Zukunft bei langen Autobahnfahrten oder im dichten Berufsverkehr gerne von der IT am Steuer ablösen lassen", sagt Thomas Pilsl, Geschäftsführer der CSC in Österreich. "Um die Idee selbstfahrender Autos in eine konkrete Markteinführung zu verwandeln, müssen allerdings die aktuellen Sicherheitsbedenken der Kunden – beispielsweise zuverlässiger Schutz vor Hackerangriffen – ausgeräumt werden. Vor diesem Hintergrund arbeiten die Ingenieure der Autobauer enger denn je mit spezialisierten IT-Häusern zusammen, um das Sicherheitsniveau an die neuen Herausforderungen anzupassen. IT-Sicherheit spielt im Auto der Zukunft eine Schlüsselrolle."

Heute schon sehen die Verbraucher in der digitalen Revolution von Fahrzeugen eine Reihe handfester Vorteile. Die Verkehrsteilnehmer rechnen nicht nur bei Unfall- und Gefahrenstellen mit schnelleren Warnsystemen der kommunizierenden Autos, sondern erwarten künftig einen reibungsloseren Verkehrsfluss auf den Straßen. Knapp drei Viertel der Befragten halten beispielsweise eine intelligente Steuerung der Ampel-Grünphasen über die Car-IT für wichtig bzw. sehr wichtig. Ebenso viele wünschen sich Navigationssysteme einer neuen Generation.

Über den Datenaustausch der Autos mit den anderen Verkehrsteilnehmern lassen sich schnell wechselnde Verkehrssituationen künftig in Echtzeit erfassen und neue Routenvorschläge berechnen. Staus werden dadurch rechtzeitig umfahren. Darüber rechnet gut jeder Zweite (59 Prozent) mit einem Sicherheitsplus durch die Daten-Auswertung des eigenen Fahrzeugs: Mit der permanenten Verbrauchs- und Verschleißkontrolle lassen sich Mehrwerte für Fahrer, Händler, Flottenmanager sowie Versicherungen schaffen - etwa wenn die Sensoren vorzeitigen Verschleiß feststellen und Händler proaktiv einen Servicetermin anbieten. (pi)

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