Microsoft setzt auf Zauberwort "Mixed Reality" Microsoft setzt auf Zauberwort "Mixed Reality" - Computerwelt

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01.06.2016 pte

Microsoft setzt auf Zauberwort "Mixed Reality"

Wenn es um die Zukunft der Computernutzung geht, setzt Microsoft vor allem auf Virtual- und Augmented Reality-Technologien.

Nur die Frau und die Brille HoloLens sind wirklich im Raum.

Nur die Frau und die Brille HoloLens sind wirklich im Raum.

© Microsoft

Auf der aktuell stattfindenden Messe Computex in Taipeh hat der Konzern seine Vision der "Mixed Reality" vorgestellt. Darunter werden Umgebungen oder Systeme zusammengefasst, die die reelle physische Welt mit einer virtuellen Realität verschmelzen sollen. Die Bausteine hierfür liefern die Entwicklerplattform "Windows Holographic", die Datenbrille "HoloLens" und Windows 10 als zentrales Betriebssystem.

"Mit Windows 10 befinden wir uns auf einer unglaublichen Reise, um es den Nutzern zu ermöglichen, mit ihren Geräten und ihrer Umgebung auf natürliche Art und Weise zu interagieren", erklärt Terry Myerson, Executive Vice-President Windows and Devices bei Microsoft. Die Tatsache, dass mittlerweile bereits mehr als 300 Mio. aktive Geräte auf das Betriebssystem zurückgreifen, zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei. "Heute geht es um den nächsten Schritt: Wir wollen Geräte zur Verfügung stellen, mit denen man die Welt erleben kann, indem man die Grenzen zwischen der virtuellen und physischen Welt einreißt. Das nennen wir Mixed Reality", so Myerson.

"Stellen Sie sich vor, Sie tragen eine VR-Brille und sehen ihre physischen Hände, während Sie ein Objekt manipulieren, an einem eingescannten 3D-Bild eines Objekts arbeiten oder eine holografische Projektion einer anderen Person in ihre virtuelle Welt hereinlassen, um mit ihr zusammenzuarbeiten", so der Microsoft-Experte. "In dieser Welt wäre das Arbeiten mit digitalen Inhalten genauso einfach und natürlich wie das Aufheben eines Kartons oder das Sitzen auf einem Tisch. Man kann sich sogar ganz einfach in sein nächstes Meeting teleportieren."



Um dem anwesenden Publikum das enorme Potenzial der "gemischten Realität" zu veranschaulichen, wurde ein gut drei Minuten langer Videoclip gezeigt. Darin ist zum Beispiel eine Person mit einer HoloLens-Brille zu sehen, die damit ihre reale Umgebung scannt und diese dadurch in eine interaktive Augmented-Reality-Arbeitsfläche verwandelt. Ein weiterer Nutzer, der sich nicht in der Nähe befindet und auch eine VR-Brille trägt, kann dann virtuell diese Arbeitsfläche betreten und dort gemeinsam mit anderen kooperieren. (pte)

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