Förder-Programm soll KMU zur Forschung animieren Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


10.02.2011 Christof Baumgartner

Förder-Programm soll KMU zur Forschung animieren

Infrastrukturministerin Doris Bures hat eine neue Forschungsinitiative für KMU gestartet und will jedes Jahr 400 bis 500 Unternehmen gewinnen, die langfristig eigenständig forschen. Fünf Millionen Euro stehen dazu zusätzlich bereit.

»Informations- und Kommunikationstechnologien sind Innovationstechnologien. Sie sind entscheidend für Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichen Fortschritt.« Das sagte Infrastrukturministerin Doris Bures bei einer Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Forschung (GFF) in Wien. Derzeit sei Österreich unter den Top 3 der europäischen IKT-Forschungsstandorte – mit einer überaus erfolgreichen Industrie und ­starken Forschungspartnern. Im Schnitt würden pro Jahr zwischen 70 und 90 ­Millionen Euro an Fördergeldern zur Ver­fügung stehen. »In der Regel entsteht aus einem Euro F&E-Förderung im IKT-­Sektor durch weitere Unternehmensinvestitionen ein Produkt im Wert von 690 Euro«, so Georg Kapsch. Auch laut Infineon-Geschäftsführerin Monika Kircher-Kohl ist der IKT-Sektor ein Schlüssel­bereich für den heimischen Wirtschaftsstandort, in dem direkt mehr als 127.000 Menschen einen Produktionswert von 18,5 Milliarden Euro (2008) erwirtschaften. Kapsch und Kircher-Kohl sind die Vizepräsidenten des FEEI (Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie).

INITIATIVE Jetzt hat Bures eine Forschungsinitiative für KMU gestartet. Ziel ist es, jedes Jahr 400 bis 500 Unternehmen zu gewinnen, die langfristig eigenständig forschen. Dafür stellt das Ministerium fünf Millionen Euro bereit. Das Geld soll für den Einstieg in die Forschung sowie zur Unterstützung und Begleitung beim ersten Forschungsprojekt genutzt werden. »Das stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert die Beschäftigung«. Die Ministerin verwies auf die Bemühungen, auch in den Krisenjahren die heimischen Unternehmen in der Forschung zu halten. So sei mit Hilfe des Programms »Quickstart« die Zahl der forschenden KMU auf dem Stand von vor der Krise gehalten worden. Rund 3.500 KMU mit rund 100.000 Beschäftigten würden Forschung betreiben. Weil Firmen, die zehn Prozent ihres Umsatzes in F&E investieren, im Durchschnitt ein zehnmal höheres Beschäftigungswachstum hätten als Unternehmen ohne Forschung, will Bures nun KMU einen »hürdenfreien Einstieg« in die Forschung ermöglichen.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • eyepin GmbH

    eyepin GmbH Application Service Providing, Auftragsentwicklung für Software, Individual-Softwareentwicklung, Programmierung, Übernahme von Softwareprojekten mehr
  • KORAM Softwareentwicklungsgesellschaft m.b.H:

    KORAM Softwareentwicklungsgesellschaft m.b.H: Betriebsdaten- und Zeiterfassung, Kaufmännische Software (ERP), Management Informationssysteme (MIS), Bauwesen, Einzelhandel, Fertigung, Produktion und Konstruktion, Freie Berufe,... mehr
  • adesso Austria GmbH

    adesso Austria GmbH Öffentliche Verwaltung, Grundstoffindustrie, Großhandel, Finanzdienstleistungen, Fertigung, Produktion und Konstruktion, Druck- und Verlagswesen, Qualitätssicherung,... mehr
  • Snap Consulting - Systemnahe Anwendungsprogrammierung u Beratung GmbH

    Snap Consulting - Systemnahe Anwendungsprogrammierung u Beratung GmbH Wasser- und Energieversorgung, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Maschinen- und Anlagenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Logistik, Konsumgüterindustrie,... mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: