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23.06.2010 Rudolf Felser

Nationalstiftung erhöht Forschungsmittel auf 75 Millionen

Geld für Innovationen: Die heimische Forschung erhält von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung heuer zusätzliche 12,6 Mio. Euro.

In Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche ist das Unterstützen von Forschung, Technologie und Entwicklung besonders wichtig. Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung hat in ihrer jüngsten Sitzung weitere 12,6 Mio. Euro für Forschungsaktivitäten genehmigt. Für 2010 heißt das: Es fließen 75 Mio. Euro in langfristig verwertbare, interdisziplinäre Forschungsmaßnahmen.

Johann Moser, Stiftungsvorstand und Geschäftsführer der austria wirtschaftsservice (aws): "Forschungsaktivitäten beflügeln den notwendigen Umbau unserer Wirtschaft. Sie sind Triebfedern für neue Arbeitsplätze, verbessern den Standort und erhöhen unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die Nationalstiftung ist eine Säule für die österreichische Forschungslandschaft." Begünstigte sind etwa der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWG), die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) oder die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

"Mit den zusätzlichen Mitteln setzt die Nationalstiftung ein klares Zeichen für Forschung, Innovation und neue Technologien", sagt Bernhard Sagmeister, Stiftungsvorstand und aws-Geschäftsführer. Dazu gehört auch die Unterstützung der aws-Venture-Capital-Initiative, mit der Risikokapital für junge forschungs- und technologieorientierte Unternehmen mobilisiert wird. Sagmeister: "Die Venture-Capital-Initiative schließt eine Finanzierungslücke zu herkömmlichen Finanzierungsinstrumenten wie Bankkrediten und ermöglicht damit das Umsetzen von Innovationen."

MILLIONEN FÜR DIE FORSCHUNG Die Dotierung der Nationalstiftung erfolgt aus Zinserträgen des erp-Fonds und der Österreichischen Nationalbank. Seit 2004 hat die Stiftung Mittel in der Höhe von insgesamt rund 675 Mio. Euro in die österreichische Forschungslandschaft ausgeschüttet.

Schwerpunkte waren die Standortsicherung und die Stärkung der Forschungs-Kapazitäten in Wirtschaft und Wissenschaft. Die Betonung lag bei der Schaffung von Exzellenz im Kooperationsbereich und dem Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit Basisprogrammen und thematischen Impuls-Programmen, weiters bei der Unterstützung des Exzellenz-Aufbaus in der Wissenschaft und der grundlagenorientierten Forschung sowie bei innovativen Exzellenzprogrammen und Forschungsvorhaben. (pi/rnf)

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