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18.10.2010 apa/Michaela Holy

Studie empfiehlt Kompetenzzentren für Großprojekte

Infrastruktur- und Technologiepolitik sollten in Österreich stärker gekoppelt und beispielsweise neuen und großen Infrastrukturprojekten schon in der Entwicklungsphase Kompetenzzentren beiseite gestellt werden.

Das empfiehlt eine Studie des Department "Foresight Policy Development" des Austrian Institute of Technology (AIT) und der Chinesischen Akademie für Wissenschaft.

Die Wissenschafter haben drei Kompetenzzentren aus dem COMET-Programm in Österreich und drei ähnliche Organisationseinheiten in China, sogenannte Allianzen, vergleichend analysiert. In beiden Fällen arbeiten Partner aus Wissenschaft und Industrie an bestimmten Fragestellungen zusammen. In Österreich gibt es fünf K2-Zentren, 16 K1-Zentren und 25 K-Projekte, von 2006 bis 2019 stehen dafür rund 500 Millionen Euro an Bundesförderungen zur Verfügung. "Wie wollten wissen, wie solche Modelle am besten organisatorisch anzulegen sind, um effiziente und effektive Zusammenarbeit zustandezubringen", erklärte AIT-Department-Leiter Josef Fröhlich bei der "Austria Tec Week", die vergangene Woche im Rahmen der Expo in Shanghai stattgefunden hat.

Auch wenn sie nicht dafür gedacht waren, lesen sich die Vorschläge der Studie wie eine Reformanleitung für eine mögliche Fortsetzung bzw. Ausbau des COMET-Programms. So galt bisher ein strenges Bottom-Up-Prinzip, neue Kompetenzzentren konnten nur auf Basis von Anträgen aus Wirtschaft und Wissenschaft entstehen. Die Studie empfiehlt nun aber zwei Wege, wie auch die Politik Themen setzen könnte: Fröhlich hielte für "mehr als notwendig und sinnvoll", bei immer komplexer werdenden Infrastrukturen durch Innovation im Rahmen von Kompetenzzentren die notwendige erhöhte Flexibilität zu erzielen". Dies würde einerseits zu Verbesserungen im Infrastrukturbereich führen und andererseits zusätzliche Mittel in den Forschungsbereich kommen lassen. Fröhlich ist aufgrund der Analyse der chinesischen Allianzen zudem überzeugt, dass es bei großen Themen wie Klimawandel, alternde Gesellschaft, etc., sinnvoll wäre, Ausschreibungen für Kompetenzzentren zu machen.

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