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Hagenberger Cloud in weltweites Rechennetz eingebunden

Beim 3. Jahrestreffen des European Globus Community Forum in Manchester am 8. April 2013 präsentierte Wolfgang Hennerbichler von der RISC Software mit Sitz im JKU Softwarepark Hagenberg die Einbindung der Hagenberger Cloud-Infrastruktur mittels Grid Computing Technologien in GlobusOnline.

Forschungsergebnisse, die in Hagenberg berechnet werden, können nun mit Forschern und Rechenzentren auf der ganzen Welt geteilt werden.

Forschungsergebnisse, die in Hagenberg berechnet werden, können nun mit Forschern und Rechenzentren auf der ganzen Welt geteilt werden.

© Fotolia/Michanolimit

Somit können nun Forschungsergebnisse, die in Hagenberg berechnet werden, auf einfache Art und Weise mit Forschern und Rechenzentren auf der ganzen Welt geteilt werden. Seit April 2012 steht den Forschungseinrichtungen und Unternehmen im JKU Softwarepark Hagenberg mit einer IBM CloudBurst eine Cloud-Infrastruktur für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Die Hard- und Software wurde von IBM Österreich dem RISC Institut der JKU Linz als Forschungsprototyp zur Verfügung gestellt. Über 20 Organisationen nutzen diese Infrastruktur bereits für Lehre, Forschung und Entwicklung, für Masterarbeiten, Software-tests aber auch für europa- und weltweite Forschungsprojekte.

Im Vergleich zu anderen herkömmlichen Recheninfrastrukturen bietet die Cloud-Infrastruktur im JKU Softwarepark Hagenberg Forschern, Lehrenden und auch Studierenden die Möglichkeit individuelle Computer und Netzwerke innerhalb von Minuten zu erzeugen. Seit der Inbetriebnahme gibt es eine überwältigende Anzahl an Anfragen von Forschern aus ganz Österreich, die das Potenzial von Cloud Computing für sich entdecken. Dies zeigt auch deutlich den Bedarf für den Aufbau einer dynamischen Cloud-Installation für die österreichische Forschung auf. Der Zugang zu dieser offenen und gemeinsamen Infrastruktur wird für Forschungseinrichtungen unkompliziert gewährt.

In den letzten Monaten hat RISC Software sich intensiv bemüht den Zugriff und den Datentransfer für diese Vielfalt an unterschiedlichen Organisationen und Projekten zu vereinfachen. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen der 3. Jahrestagung des European Globus Community Forum (EGCF) präsentiert. Die Cloud-Infrastruktur im JKU Softwarepark Hagenberg ist nun über die Plattform GlobusOnline der Universität von Chicago (www.globusonline.eu) in ein weltumspannendes Rechennetz – Computing Grid – eingebunden. In Kombination mit der ebenfalls von RISC Software entwickelten mobilen Anwendung "GOTransfer" haben nun die Anwender der IBM CloudBurst die Möglichkeit Daten für ihre Forschungstätigkeiten entweder über die Weboberfläche von GlobusOnline oder auch über ihr Mobil-Telefon in die Cloud zu transferieren.

Ebenfalls besteht nun die Möglichkeit bei Kooperationen mit anderen Rechenzentren über die gleichen Schnittstellen Forschungsergebnisse und Daten auszutauschen. Die Cloud-Infrastruktur im JKU Softwarepark Hagenberg ist hiermit nicht nur die erste Cloud sondern auch die erste wissenschaftliche Recheninfrastruktur in Österreich und eine der ersten Clouds in Europa, die für Forscher diese Möglichkeit zur Verfügung stellt und somit die Nutzung für kooperative Forschungsprojekte stark vereinfacht.

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