OÖVV: Kundenservice groß angeschrieben OÖVV: Kundenservice groß angeschrieben - Computerwelt

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26.01.2014 :: Printausgabe 1-2/2014 :: Wolfgang Franz

OÖVV: Kundenservice groß angeschrieben

Der Oberösterreichische Verkehrsverbund versorgt seine Fahrgäste mit aktuellen Fahrplandaten des öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrs. Die Einführung des Systems rund um lokale Mobilfunk-Router ging innerhalb von zwei Wochen über die Bühne.

Die Informationen von 43 Mitgliedsunternehmen und rund 400 Verkehrslinien des OÖVV laufen auf dem Server zusammen und werden auf örtlichen Monitoren veröffentlicht.

Die Informationen von 43 Mitgliedsunternehmen und rund 400 Verkehrslinien des OÖVV laufen auf dem Server zusammen und werden auf örtlichen Monitoren veröffentlicht.

© OÖVV

Die Oberösterreichische Verkehrsverbund Organisationsgesellschaft (OÖVV) wurde im Jahr 2000 auf Basis des Gesetzes über die Ordnung des Öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrs als Gesellschaft mit ­beschränkter Haftung im alleinigen Eigentum des Landes Oberösterreich eingerichtet. Im Zuge der Gründung der OÖ. Landesholding 2005 und der Integration aller Landesbeteiligungen in diese Konzernstruktur wurde das Unternehmen zu einer GmbH. & Co KG Nfg. umgegründet.

Kundenservice wird beim Oberösterreichischen Verkehrsverbund groß ­geschrieben. Daher sollten Fahrgäste an ausgewählten Haltestellen mit aktuellen Fahrplandaten des öffentlichen Personennah- und des Regionalverkehrs versorgt werden. "Zuvor gab es keine Haltestellen-Informationssysteme, die auf Basis einer Datenabfrage über das Internet arbeiteten", erklärt Michael Wagner, Projektleiter der OÖ Verkehrsverbund-Organisations GmbH, gegenüber der COMPUTERWELT. "Um die Fahrpläne an ausgewählten Haltestellen besser und transparenter lesbar zu machen, entschied sich die OÖVG, Fahrgast- bzw. Haltestellen-Informationssysteme zu implementieren."

Über sogenannte Public Signage Displays sollten die Fahrgäste über aktuelle Fahrplandaten des öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrs informiert werden. Die benötigten Daten mussten von zentraler Stelle abgerufen werden. Dies machte eine Anbindung der Informationssysteme an das Internet notwendig. Da die Gegebenheiten vor Ort an den jeweiligen Haltestellen keine kabelgebundene Anbindung der Systeme möglich machten, entschied man sich für eine mobile Vernetzung via Mobilfunk-Router.

MOBILFUNK-ROUTER MIT INTEGRIERTEM HSPA+-MODEM
"Während wir testeten, war schnell klar, dass Router ohne integriertem HSPA+-Modul ein Problem aufwarfen: Die Verwendung von USB-Sticks oder PC Cards wurde zu einer vom Kunden nicht beeinflussbaren Variable", so Wagner. "Häufig waren es simple Kompatibilitäts-Probleme zwischen Router und verwendetem USB-Stick oder PC Card, die dafür sorgten, dass keine Internet-Anbindung realisiert werden konnte. Hätte man sich für eine Lösung mit einem externen Mobilfunk-Modem entschieden, wäre damit zukünftig ein erheblicher Zeit-und Kostenmehraufwand einhergegangen." Die Entscheidung fiel auf den LANCOM Mobilfunk-Router mit integriertem HSPA+-Modem. Die Abhängigkeit von USB-Stick oder PC Card entfiel, da die benötigten Daten direkt im Router positioniert und nicht über eine externe Schnittstelle "eingespielt" wurden. Außerdem punkte laut Michael Wagner die Produktqualität und Feature-Umfang des Geräts sowie der Hersteller-Support. Die Lösung überzeuge zudem durch eine hohe Verfügbarkeit und Stabilität sowie die Möglichkeit, weitere Standorte schnell und unkompliziert an das Netzwerk anzubinden. Last but not least erleichtere das kompakte Gehäuse des Routers die Installation in die Systeme vor Ort an den Haltestellen.
 
Die Implementierung ging dank des Supports von LANCOM und der Erfahrung des Partnerunternehmens LENZ-IT in zwei Wochen über die Bühne. Der Austausch aller Router erfolgte im laufenden Wartungsbetrieb. Seit mehr als drei Monaten sind nur noch LANCOM-Geräte im Einsatz. "Die vorkonfigurierten Router werden einfach an den Standorten implementiert und das System läuft", bringt Werner Lenz, Geschäftsführer des Systemhauspartners LENZ IT & NetWorking Solutions, die Vorteile des neu eingeführten Systems auf den Punkt.

ALLE RELEVANTEN FAHRPLANDATEN LAUFEND VERFÜGBAR
Derzeit sind 20 Haltestellen mit dem Fahrgastinformationssystem und jeweils einem Router angebunden, weitere 30 Standorte sollen demnächst folgen. "Sobald die Internetanbindung steht, ruft der Rechner die benötigten Daten von unserem zentralen Server ab. Die Daten sieht der Fahrgast dann auf dem Monitor vor Ort", erklärt Wagner. Auf dem Server laufen Informationen von 43 Mitglieds­unternehmen und rund 400 Verkehrs­linien des OÖVV zusammen.

Zum Einsatz kommen derzeit 20 LANCOM 1780EW-3G. Die Lösung ermöglicht Herstellerangaben zufolge dank seines integrierten UMTS-Modems mit Unterstützung des Standards HSPA+ drahtlose Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 21 MBit/s im Downstream und 5,76 MBit/s im Upstream. Damit stellt er eine echte "Last-Mile"-Alternative etwa für Unternehmen dar, an deren Standorten kein kabelgebundenes DSL verfügbar ist.

Stabilität, homogene Infrastruktur und hohe Kompatibilität der Lösung sorgen in Oberösterreich für einen geringen Wartungsaufwand. Das spart Kosten und Zeit. "Der direkte Kontakt zum Hersteller ist uns ebenfalls wichtig", erklärt Werner Lenz von der LENZ IT. "Der kompetente, deutschsprachige Support sticht dabei besonders hervor." Das System arbeitet ­nahezu frei von Ausfallzeiten. "Der Service ist für den Fahrgast laufend verfügbar. Damit punkten wir bei unseren Kunden auf ganzer Linie."

Das System ist, bedingt durch die Anbindung über HSPA+, hochverfügbar. Durch die hohen Qualitätsstandards der LANCOM-Router verfügt der Kunde über eine sehr gute Systemstabilität. Und die Fahrgäste wissen auf die Minute genau, wie lange sie ihre Füße in den Bauch stehen müssen. (wf)

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