Yealink vernetzt die Welt für Wings for Life World Run Yealink vernetzt die Welt für Wings for Life World Run - Computerwelt

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24.06.2014 Rudolf Felser/pi

Yealink vernetzt die Welt für Wings for Life World Run

Für den "Wings for Life World Run” baute Yealink eine Telekom-Infrastruktur über sechs Kontinente und 35 Länder auf und unterstützte damit den weltweiten Spendenlauf für die Heilung von Rückenmarkserkrankungen.

Das Control-Center des Wings for Life World Run

Das Control-Center des Wings for Life World Run

© Wings for Life World Run

"Wings for Life”, eine Stiftung von Red Bull, unterstützt die klinische Forschung zur Heilung der Querschnittslähmung. Als die in Österreich gegründete gemeinnützige Organisation das ambitionierte Projekt beschloss, Läufer aus 34 verschiedenen Ländern – von Schweden über Peru bis nach Neuseeland – zusammenzubringen, um gemeinsam in einem weltweiten Spendenlauf über 5 Stunden in 14 Zeitzonen anzutreten, vertrauten sie auf Yealink, um eine zuverlässige globale Telekommunikationslösung für dieses Projekt zur Verfügung zu stellen.

Dieser erste "Wings for Life” Weltmarathon am 15. Mai 2014 mit dem Leitsatz "Laufen für diejenigen, die es selbst nicht können”, war ein spektakuläres internationales Fundraising-Event, das weltweit live übertragen wurde. Organisiert und koordiniert wurde das Event von der Wings for Life-Zentrale am Red Bull Ring in Spielberg/Österreich.

Um einen erfolgreichen Verlauf des Rennens zu garantieren, benötigten die Organisatoren eine leistungsfähige temporäre IP-Kommunikationslösung, die in der Lage war, das weltweite Anrufaufkommen zu managen. So sollte aus der Zentrale von Wings for Life die Arbeit der über 10.000 freiwilligen Helfer an den verschiedenen Standorten rund um den Globus koordiniert werden.

AUF DEN PUNKT FUNKTIONIEREN
Da das Event gleichzeitig auf allen sechs Kontinenten stattfand, war ein sehr hohes Anrufaufkommen zu erwarten. Die Ausfallsicherheit des Kommunikationssystems war natürlich auch aufgrund der weltweiten Beachtung des Rennens ein Schlüsselfaktor. Absolut alles musste auf den Punkt funktionieren.

Yealink stellte am Standort auf dem Red Bull Ring als Teil der Infrastruktur 80 Yealink T41 IP-Telefone zur Verfügung, unterstützt von 80 Yealink YHS32 Headsets. So entstand ein einheitliches Kommunikationssystem, das nicht nur in den Startgassen direkt bei den Läufern in Spielberg zum Einsatz kam, sondern auch in den Büros, aus denen das Koordinationsteam des Rennens arbeitete.

Als Netzwerkplattform wurde ein Supermicro Server mit einem Windows Server 2012 R2 genutzt, sowie eine 3CX VoIP-TK-Anlage mit einer 2565C Standardlizenz. Das Team von Yealink löste in der Location in Spielberg eine Anzahl weiterer dringender technischer Herausforderungen. Die Kompatibilität der Systeme musste kurzfristig sichergestellt werden und es gab nur ein minimales Zeitfenster, um das System vor Ort zu konfigurieren und zu testen.

Ein zusätzliches Problem stellte die kurze Funktionszeit der von 3CX zur Verfügung gestellten Endgeräte dar. Auch der Einrichtung der Besetztlampenfelder und der korrekten Nutzung der Schnellwahl musste besondere Beachtung geschenkt werden.

AUF DER ZIELGERADEN
Der globale Spendenmarathon wurde zu einem riesigen Erfolg. Es wurden über 3 Millionen Euro an Spendengeldern gesammelt. Geschätzte 442.440.000 Schritte liefen die Sportler, die zusammen auf 530.928 Kilometer kamen - eine Strecke 13 mal rund um den Globus. Die größte Entfernung zwischen zwei Rennorten betrug 11.000 Kilometer.

Yealink freut sich schon jetzt darauf, auch nächstes Jahr, am 3. Mai 2015, wieder den Wings for Life World Run zu unterstützen. Beim nächsten Event sollen noch mehr Länder teilnehmen, so dass die Herausforderungen an eine reibungslose Durchführung des Events noch größer werden. Auch die Anzahl der IP-Telefone, die in die gesamte Infrastruktur integriert werden, wird sich dann erhöhen.

Das gesamte Kommunikationsprojekt wurde in Österreich koordiniert und durchgeführt durch die niederländische Telekommunikationsgesellschaft Com1. (pi)

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