Investitionspakt: Telkos wollen jeden investierten Breitband-Euro verdoppeln Investitionspakt: Telkos wollen jeden investierten Breitband-Euro verdoppeln - Computerwelt

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17.07.2014 Rudolf Felser

Investitionspakt: Telkos wollen jeden investierten Breitband-Euro verdoppeln

A1, T-Mobile und Drei wollen jeden von der Bundesregierung in Breitband investierten Euro verdoppeln – wenn die Finanzierungszusage für Breitbandmilliarde rasch kommt.

Breitbandmilliarde, ja oder nein?

Breitbandmilliarde, ja oder nein?

© Mike Kiev - Fotolia.com

Bezugnehmend auf die aktuelle Diskussion innerhalb der österreichischen Bundesregierung zum Thema Breitbandmilliarde schlägt die Telekommunikationsbranche den politischen Entscheidungsträgern einen Investitionspakt vor: Für jeden öffentlichen Euro wollen dieTelekommunikationsunternehmen A1 Telekom Austria, T-Mobile Austria und Hutchison Drei Austria einen weiteren Euro investieren und somit die von der Politik zur Verfügung gestellte Investitionssumme verdoppeln.

"Kommunikationsinfrastrukturen sind die wichtigste Grundlage zur Weiterentwicklung einer modernen Wissensgesellschaft. Breitbandverfügbarkeit ist nicht nur Motor für Wachstum und Arbeitsplätze, sondern sichert auch die wirtschaftliche Attraktivität des ländlichen Raums. Auch wir als Telekommunikationsbetreiber sind daher bereit unseren finanziellen Beitrag zu leisten und den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken", so Hannes Ametsreiter, CEO der A1 Telekom Austria AG und Vizepräsident der IOÖ (Internetoffensive Österreich).

Als Voraussetzung für die Realisierung eines Investitionspakts wird von den oben erwähnten Telekom-Unternehmen die rasche Finanzierungszusage der Breitbandmilliarde gesehen. "Gemeinsam mit der österreichischen Bundesregierung können wir es schaffen, Österreich unter den Top-IKT-Nationen zu positionieren. Dafür braucht es ausreichend finanzielle Mittel, welche durch ein gemeinsames Vorgehen von Politik und Wirtschaft bereitgestellt werden", so Andreas Bierwirth, CEO der T-Mobile Austria GmbH und ebenfalls IOÖ-Vizepräsident.

Die IOÖ appelliert – wie zuvor unter anderem auch der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie – an die österreichische Bundesregierung, den notwendigen Ausbau flächendeckender Breitbandtechnologie zu ermöglichen, da dies entscheidend sei für:

  • die Gewährleistung eines wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Österreichs - 10 Prozent Produktivitätssteigerung österreichischer KMUs
  • die Steigerung der Lebensqualität der österreichischen Bürger, die ein Recht auf hochwertige Kommunikationstechnologien hätten
  • die Entwicklung einer "zukunftsfitten" Gesellschaft - bis 2018 nutzen 90 Prozent der Österreicher regelmäßig das Internet
  • den Standortfaktor Österreich, vor allem im ländlichen Raum, um Abwanderung zu verhindern und Arbeitsplätze abzusichern


"Um eine zuverlässige Internetversorgung gewährleisten zu können, bedarf es eines nationalen Schulterschlusses, da Österreich im europaweiten Vergleich die Breitbandverfügbarkeit betreffend weit hinten liegt. Wir müssen endlich beginnen aufzuholen", stimmt auch Jan Trionow, CEO der Hutchison Drei Austria GmbH und IOÖ-Vorstand, seinen Kollegen zu.

Der Verein Internetoffensive Österreich ist ein Zusammenschluss von großen österreichischen IKT-Unternehmen wie A1 Telekom Austria, Alcatel-Lucent, Compass-Verlag, HP, Hutchison Drei, Microsoft, Raiffeisen Informatik Consulting, SAP, T-Mobile, WH Medien und WKO Fachverband für Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen. Die IOÖ ist eine vereinsrechtlich organisierte Interessenvertretung, die Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in die Arbeit des "Kompetenzzentrums Internetgesellschaft" der Bundesregierung mit einbindet. (pi/rnf)

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