A1: Größtes Infrastruktur-Ausbauprogramm der Unternehmensgeschichte A1: Größtes Infrastruktur-Ausbauprogramm der Unternehmensgeschichte - Computerwelt

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01.02.2015 pi/Rudolf Felser

A1: Größtes Infrastruktur-Ausbauprogramm der Unternehmensgeschichte

Insgesamt will A1 eine halbe Milliarde Euro für ein flächendeckendes Glasfasernetz in Österreich in die Hand nehmen. Bis Ende 2015 soll zudem der LTE-Ausbau zum Großteil abgeschlossen sein.

Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1: "Was früher Autobahnen waren, sind heute Daten-Highways."

Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1: "Was früher Autobahnen waren, sind heute Daten-Highways."

© A1

Glasfaserleitungen bilden das Rückgrat von Breitbandnetzen, so auch bei A1. Insgesamt sind laut Unternehmensangaben bereits mehr als 3 Millionen Haushalte in Österreich an das A1-Glasfasernetz angebunden, was einem Versorgungsgrad von mehr als 70 Prozent der Gesamtbevölkerung emtspräche. Dieses Netzwerk soll 2015 "deutlich verdichtet und ausgebaut" werden, so A1.

Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1 und Telekom Austria Group: "Breitband ist die Kern-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Was früher Autobahnen waren, sind heute Daten-Highways. Wir starten heuer das bisher größte Infrastruktur-Bauvorhaben der Unternehmensgeschichte. Mit rund 400 Mio. Euro aus der Kapitalerhöhung werden wir den Roll-out von Glasfaser deutlich beschleunigen können. Und wir verdoppeln jeden öffentlichen Euro aus der Breitbandmilliarde mit privaten Investitionen."
 
A1 begrüßt die Zusage der Bundesregierung für die Breitbandmilliarde. Ein wichtiger Faktor bei der Umsetzung sei jedoch, dass möglichst rasch "aus den Fördereuros Bandbreite wird". Allerdings dürften dabei keine regionalen Internet-Inseln entstehen. "Nur mit entsprechender Größe kann ein Dienst profitabel betrieben und in neue Technologien investiert werden. Das schafft Wachstum und Arbeitsplätze und sichert die wirtschaftliche Attraktivität des ländlichen Raums", so A1 in einer Aussendung, und weiter: "Mit dem Plan für das einzige flächendeckende Glasfasernetz Österreichs übernimmt A1 große Verantwortung für die Zukunft Österreichs. Von diesen massiven Bauvorhaben wird auch die regionale Bauwirtschaft als Konjunkturmotor profitieren, denn rund 70 Prozent der Kosten sind  Baukosten für Anlagen."
 
Die auf Glasfaserleitungen basierenden Ausbauvarianten sollen auch in den entlegeneren Regionen Österreichs zur Anwendung kommen. Durch neue Technologien wäre laut dem österreichischen Ex-Monopolisten ohne weitere Grabungsarbeiten eine Verdreifachung der heute angebotenen Leistungen zu erwarten. In enger Zusammenarbeit mit den Ländern und Gemeinden will A1 durch "massive Investitionen" in den kommenden Jahren einen flächendeckenden Zugang zum Glasfasernetz ermöglichen.
 
"Auch in den bereits mit A1 Breitbandprodukten versorgten Gebieten, werden wir die Bandbreiten in weiten Teilen Österreichs deutlich erhöhen. In den Städten bereiten wir uns in der Netzplanung auf die Serienreife der 2014 vorgestellten G.fast Technologie vor. Damit werden wir ganze Straßenzüge im Bestandsbau mit mehreren hundert Mbit/s pro Haushalt versorgen können. Und im Mobilfunk wird der LTE Rollout im ländlichen Bereich bis Ende 2015 zum Großteil abgeschlossen sein. Nach dem Start in Graz im vergangenen November werden wir die Kapazitäten im LTE Netz in weiteren Ballungszentren schrittweise verdoppeln", sagt Marcus Grausam, A1 Vorstand Technik. (pi)

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