ZTE: 5G wird Telekommunikation neu erfinden ZTE: 5G wird Telekommunikation neu erfinden - Computerwelt

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ZTE: 5G wird Telekommunikation neu erfinden

Nach dem weltweit ersten Pre5G-Probebetrieb mit China Mobile im November 2014 soll nun die erste europäische ZTE-Teststellung der neuen Mobilfunkgeneration Pre5G, der Vorstufe von 5G, noch 2015 in Österreich stattfinden.

Bis 2018 will ZTE insgesamt 220 Millionen Dollar in die Entwicklung von 5G investieren.

Bis 2018 will ZTE insgesamt 220 Millionen Dollar in die Entwicklung von 5G investieren.

© ZTE

"5G soll bis zum Jahr 2020 fertig entwickelt sein. Pre5G ist eine Übergangstechnologie, die einige technologische Entwicklungen von 5G vorausnimmt. Nach dem weltweit ersten Pre5G-Probebetrieb mit China Mobile im November 2014 wird nun die erste europäische ZTE-Teststellung der neuen Mobilfunkgeneration Pre5G, der Vorstufe von 5G, in Österreich noch 2015 stattfinden. Das hat ZTE Corporation in Shenzhen (China) soeben beschlossen. Wir sind sehr stolz darauf, dass der österreichische Mobilfunkmarkt für diesen wichtigen technologischen Schritt ausgewählt wurde um mit Pre5G zu starten. Damit wird der IKT-Standort Österreich aufgewertet und international mehr Anerkennung finden", so Alexander Schuster, CEO von ZTE Österreich.

Pre5G ist bis zu zehn Mal schneller als die heutige LTE-Technologie und überträgt standardmäßig bis zu einem Gigabit pro Sekunde (1Gbit/s) an Daten. Besonders bemerkbar wird für Enduser der Technologiesprung von LTE zu Pre5G anhand der Verkürzung der End-to-End-Latenzzeit um bis zu 80 Prozent sein, was die Darstellungsgeschwindigkeit von digitalen Inhalten im mobilen Netz revolutionieren wird. Pre5G benötigt in den meisten Fällen keine Erneuerung von Hardware an den Sendestationen sondern wird mit einem Software-Update größtenteils in die bestehenden Netze eingespielt. Kleinere Investitionen sind jedoch im Core-Netz (Kernnetz) der Mobilfunkunternehmen nötig. Bereits 2016 steht die Technologie für den flächendeckenden Rollout und damit zur Massenanwendung zur Verfügung. Die kommerzielle Nutzung könnte in Österreich im kommenden Jahr starten.

"DEM FESTNETZ ÜBERLEGEN"
"Mit Pre5G wird der Mobilfunk endgültig dem Festnetz überlegen sein, soweit es Privatanwender und Kleinunternehmen betrifft. Alle Inhalte, besonders die Bit-Raten-intensive Videoformate wie Full HD werden problemlos allen Kunden zur Verfügung gestellt werden können. Es wird keine Geschwindigkeitsengpässe mehr geben, die Übertragungsqualität entspricht jener des digitalen terrestrischen Fernsehens", so Schuster. Für Pre5G wird die nächste Generation von Smartphones die entsprechende Ausstattung beinhalten.

Noch wird in den Labors von ZTE am nächsten Mobilfunkstandard 5G gearbeitet. Bis 2018 wird ZTE insgesamt 220 Millionen Dollar in die Entwicklung investieren. 2020 soll 5G dann Marktreife erlangen. Während heute jeweils ein Mobilfunksender für eine Mobilfunkverbindung zuständig ist, werden sich in Zukunft mehrere Mobilfunkmasten diese Verbindung sicherstellen. Damit ist die Verbindungssicherheit garantiert, das "Abreißen" von Gesprächen und Datenübertragungen ist damit Vergangenheit. Revolutionär sind auch die Bandbreiten, mit denen Daten übertragen werden: Bis zu zehn Gigabit pro Sekunde sollen möglich sein, etwa 200 mal schneller als heutige LTE-Netze.

Der von ZTE entwickelte MUSA-Algorithmus ermöglicht eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Funkfrequenzen um mehr als 200 Prozent, wie die Simulationsergebnisse gezeigt haben. Dies wird den Übergang der Funknetze in das Zeitalter des Internet der Dinge wesentlich unterstützen. MUSA ist eines der branchenführenden Forschungsprojekte von ZTE zur Pre5G-Technologie, in denen 5G-fähige Technologien für kommerzielle 4G LTE-Anwender ein 5G-typisches Zugangsverhalten realisieren. Weitere von ZTE entwickelte Pre5G-Technologien sind Massive MIMO und Ultra-Dense Network (UDN). MIMO-Technologie ermöglicht das gleichzeitige Verwenden von mehreren Antennen bei Sendestationen und Empfangsgeräten wodurch sich die Verbindungsqualität stark verbessert. Einige Endgeräte verfügen bereits heute über die technologische Ausstattung um diese Technologie zu verwenden.

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