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22.05.2012 :: Printausgabe 11/2012 :: Christof Baumgartner

Bewusstsein für UCC wächst nur langsam

UCC-Lösungen können entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen, doch die meisten Unternehmen haben keine Strategie, sondern reagieren kurzfristig. Die zunehmende Mobilität der Menschen könnte aber den Durchbruch bringen.

© GN-Netcom

UCC (Unified & Collaborative Communications) ist derzeit eines der zukunftsträchtigsten Themen der Telekommunikationsbranche. Zahlreiche Analysten wie auch Anbieter gehen davon aus, dass dieser Bereich in den kommenden Jahren ein rapides Wachstum verzeichnen wird. Doch das Bewusstsein in den Unternehmen, welche Möglichkeiten UCC-Lösungen bieten können, wächst nur langsam. Laut einer aktuellen PAC/Berlecon-Studie planen Unternehmen den Einsatz von UCC-Lösungen trotz des hohen Stellenwerts nicht langfristig, sondern nur bei akutem Bedarf und würden so wichtige Innovationspotenziale verschenken. Neue Applikationen würden dann eher zu einer höheren Komplexität für Anwender und IT-Administratoren führen statt die Zusammenarbeit zu fördern.

»UCC birgt zahlreiche strategische Vorteile wie die Verbesserung der internen Zusammenarbeit, die Optimierung des Kundenservice und geringere Kosten, die sich positiv auf den Geschäftserfolg auswirken«, so Carl Mühlner, Vorsitzender der Geschäftsführung beim UCC-Anbieter Damovo. Im Mittelpunkt der meisten UCC-Lösungen steht die Bündelung verschiedener Applikationen für Kommunikation und Zusammenarbeit auf einer einheitlichen Benutzeroberfläche. UCC ermöglicht jedoch deutlich mehr. Bereits bei der Auswahl von UCC-Bausteinen legen Unternehmen großen Wert auf eine hohe Sprachqualität und insbesondere auf Optionen zur Integration in die bestehende Infrastruktur.

Einbindung mobiler Technologien

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung mobiler Technologien. In den nächsten zwei Jahren, so die Studie, will jedes zweite mittlere und große Unternehmen in mobile Integrationslösungen investieren. Hier haben die Unternehmen erkannt, dass die Vorteile von UCC nur dann umgesetzt werden können, wenn mobile Mitarbeiter effizient in die Geschäftsprozesse integriert werden. Deutlich wird der hohe Stellenwert mobiler Endgeräte auch beim Thema »Bring Your Own Device«, der Nutzung privater Smartphones und Tablets für berufliche Zwecke. Der Studie zufolge beschäftigt sich jedes vierte Großunternehmen damit.

Darüber hinaus steht insbesondere in Unternehmen, die Contact Center betreiben, die Social-Media-Integration auf der Agenda. So planen oder diskutieren mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen mit Contact Centern eine Einbindung von Social-Media-Funktionen. Gleichzeitig weist die Studie darauf hin, dass viele Social Media lediglich als exotisches Thema abtun. Mehr als die Hälfte der Unternehmen halten die Social-Media-Integration für irrelevant. Da bleibt noch viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten.

Auch im KMU-Sektor wird UCC immer mehr zum Thema. »UCC ist nicht mehr nur großen Unternehmen vorbehalten«, sagt Frederic Boone, Leiter Zentral- und Südosteuropa bei Aastra. Das Unternehmen bietet mit seiner Produktfamilie Aastra 400 umfassende Lösungen für den KMU-Bereich. Bei der Entwicklung wurde auch ein besonderer Schwerpunkt auf Mobilität gelegt.

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