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Elektroindustrie hat Krise hinter sich gelassen

Die Elektro- und Elektronikindustrie hat das Krisenjahr 2009 gut hinter sich gelassen und im Vorjahr wieder das Produktionsniveau aus Vorkrisenzeiten erreicht.

© apa

Die Elektro- und Elektronikindustrie hat das Krisenjahr 2009 gut hinter sich gelassen und im Vorjahr wieder das Produktionsniveau aus Vorkrisenzeiten erreicht. Für heuer wird ein kleines Wachstum erwartet. Bremsend könnte sich der Fachkräftemangel auswirken, zur Zeit fehlen rund 1.000 Beschäftigte. Die Zahl der Teilzeitmitarbeiter sinkt entgegen dem allgemeinen Industrietrend. Ziel müsse es sein, Beruf und Familie besser vereinbar zu machen, damit mehr Frauen in die männerdominierte Branche einsteigen, so Brigitte Ederer, Präsidentin des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Ederer ist als Siemens-Personalchefin weltweit für gut 400.000 Mitarbeitern verantwortlich und damit eine der wichtigsten Managerinnen Europas.

Ende 2011 hat der Produktionswert der Branche mit 12,73 Mrd. Euro (plus 7,9 Prozent gegenüber 2010) wieder das Niveau von 2008 erreicht. Wachstumstreiber waren erneut die Exporte, die um 8 Prozent im Jahresvergleich gestiegen sind. Über 80 Prozent der Aufträge stammen aus dem Ausland, wichtigster Handelspartner ist die EU. "Es wäre wirtschaftlich extrem bedenklich, wenn wir die Eurozone verlassen würden", meinte Ederer, die einst den EU-Beitritt Österreichs als führende SPÖ-Politikern mitverhandelt hat. Europa würde bei einem Zerfall der Eurozone im weltweiten Wettbewerb deutlich an Bedeutung verlieren, warnte Ederer. Sie ist nach den guten Zahlen 2011 auch für heuer zuversichtlich. "Der Wachstumstrend hat sich auch im ersten Quartal 2012 mit einem Produktionsplus von 4,4 Prozent weiter fortgesetzt.

Die Auftragseingänge liegen in den ersten drei Monaten 2012 auf dem Niveau der letzten zwei Jahre. Wir gehen daher davon aus, dass die Branche 2012 um rund 4 Prozent zulegen kann", so Ederer am Mittwoch vor Journalisten. Die Elektro- und Elektronikindustrie beschäftigt rund 60.000 Mitarbeiter sowie 4.000 Leiharbeiter. Die Zahl der temporär Beschäftigten ist - entgegen dem Industrietrend - rückläufig. Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI führt dies darauf zurück, dass viele Zeitarbeiter in den fixen Personalstand aufgenommen wurden.

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