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Trend zu Vernetzung bei Elektro-Konsumgütern

Für die nahe Zukunft erwarte man sich eine zunehmende Vernetzung etwa von Fernseher, Receiver, Internetanwendungen und Handys, so Vertreter des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) bei einer Pressekonferenz am Freitag.

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Die Technologiesprünge scheinen in der Elektro-Konsumgüterbranche kein Ende zu nehmen. Für die nahe Zukunft erwarte man sich eine zunehmende Vernetzung etwa von Fernseher, Receiver, Internetanwendungen und Handys, so Vertreter des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) bei einer Pressekonferenz am Freitag. Auch die aktuellen Verkaufszahlen entwickeln sich positiv. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf 974 Mio. Euro. Das werde auch zu Jahresende so sein, so der FEEI.

Im Bereich Unterhaltungselektronik gehe der Trend zu den "Allerskönner"-TVs. Fernseher dieser Art können sich drahtlos ins Internet einwählen und sind damit auch mit anderen WLAN-fähigen Geräten verbinden. Mit dem neuen HbbTV, auch Smart-TV genannt, können Rundfunk und Internetinhalte verknüpft werden. Beispielsweise kann man damit eine Sendung aus der Mediathek eines Senders direkt am TV abspielen. Um auf alle Funktionen zugreifen zu können, braucht es allerdings kompatible Endgeräte, neben dem Fernseher etwa auch einen Receiver.

Das Segment der Unterhaltungselektronik verbuchte im ersten Halbjahr ein Umsatzminus von 0,9 Prozent und lag bei 309 Mio. Euro. Verantwortlich dafür sei ein starker Rückgang bei Plasma-TVs, sagte Branchensprecher Christian Blumberger. Jährlich werden in Österreich etwa 860.000 Fernseher verkauft. Der durchschnittliche Haushalt habe bereits zwei Geräte, so Blumberger. Die durchschnittliche Nutzungsdauer habe sich im Vergleich zu Röhrengeräten auf 5 Jahre halbiert.

Der Umsatz bei Receivern kletterte auf etwa 129 Mio. Euro, ein plus von 25 Prozent. Ausschlaggebend für diese Zahlen war die Abschaltung des analogen Empfanges, so Christian Koller, Sprecher des DVB-Forum. Mit einer Wachstumsrate von rund sieben Prozent auf 160 Mio. Euro waren Elektrokleingeräte das am schnellsten wachsende Segment. Umsatzbringer waren etwa Entsafter (+ 33 Prozent), Bartschneider (+24 Prozent) und Mundhygienegeräte (+21 Prozent). Haushaltsgeräte verzeichneten ein Wachstum von 3,8 Prozent und machten in Summe 376 Mio. Euro aus. Geschirrspüler (+5,0 Prozent), Kühlgeräte (+5,0 Prozent) und Waschmaschinen (+4,0 Prozent) wuchsen überdurchschnittlich. Einen Rückgang gab es dagegen bei Gefriergeräten (-2,5 Prozent) und Wäschetrocknern (-1 Prozent).

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