Gesurft wird mobil Gesurft wird mobil - Computerwelt

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19.10.2012 :: Printausgabe 21/2012 :: Christof Baumgartner +Premium Content

Gesurft wird mobil

Sicherheitsbedenken könnten die Entwicklung aber bremsen.






Fünf Jahre nach der Einführung des ersten iPhones gehen in Österreich heute 71 Prozent aller Internetnutzer mobil ins Internet. 2011 waren es noch 42 Prozent. Die Studie »Mobile Web Watch 2012« der Unternehmensberatung Accenture belegt somit, dass das mobile Internet im Massenmarkt angekommen ist. »Mittlerweile ist ein riesiger Markt für mobile Services und Apps rund um die Mobilfunkkunden entstanden«, sagt Peter Halper, Telekommunikationsexperte bei Accenture, und: »Davon könnten die Telekomunternehmen noch stärker profitieren, indem sie ihren Kunden zum Beispiel Leistungen wie Cloud-Services und mobiles Bezahlen anbieten.« Der Studie zufolge nutzen 38 Prozent der mobilen Surfer in Österreich Cloud-Computing-Dienste, 13 Prozent bezahlen bereits mit dem Handy und acht Prozent nutzen »Augmented Reality« – ein System, bei dem virtuelle Informationen über Bilder der Handy-Kamera gelegt werden.

Die Kunden wählen ihre Provider nach verschiedenen Kriterien aus: So sind Qualität und Abdeckung des Netzes sowie Kosten für das mobile Surfen ausschlaggebend dafür, mit welchem Mobilfunkanbieter sie überhaupt einen Vertrag abschließen. Die Geschwindigkeit des Netzes ist das vierte Entscheidungskriterium. Für Zusatzdienste oder höhere Netzleistungen würden 88 Prozent der Befragten extra zahlen, mehr als die Hälfte davon (58 Prozent) bis zu umgerechnet acht Euro pro Monat. Bedenken bestehen noch im Bereich Mobile Payment vor allem wegen des Sicherheitsaspektes. Das könnte laut Halper den mobilen Boom und vor allem die daraus resultierenden Möglichkeiten für Unternehmen im E-Commerce bremsen. »Für Unternehmen ist das durchaus eine Chance: Wer für Mobile Payment alltagstaugliche, sichere Lösungen entwickelt, kann sich auf diesem Marktplatz der Zukunft etablieren.«

Zu diesem Schluss kommt auch eine Studie von Cisco. Immer mehr Kunden wünschen sich von Banken mobile und virtuelle Dienstleistungen. Die Services sollen dabei übergreifend über virtuelle und reale Vertriebskanäle verfügbar sein. Doch auch hier könnten Bedenken zur Sicherheit persönlicher Daten die Entwicklung verzögern. (cb)

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