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Kapsch und Powerlines bieten für Zugfunksystem

Der Bestbieter für die Errichtung des GSM-R Systems, das bis Ende 2015 fertig sein soll, soll im Jänner kommenden Jahres ausgewählt werden.

Kapsch Carriercom rechnet sich Chancen für die Errichtung eines digitalen Zugfunksystems in Slowenien aus.

Kapsch Carriercom rechnet sich Chancen für die Errichtung eines digitalen Zugfunksystems in Slowenien aus.

© apa

Für die Errichtung des digitalen Zugfunksystems (GSM-R) in Slowenien haben sich drei internationale Konsortien beworben, bei zwei davon sind auch österreichische Unternehmen vertreten, die Kapsch CarrierCom und die Wiener Powerlines. Das Projekt des slowenischen Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr hat einen Investitionswert von insgesamt 144,7 Mio. Euro.

Der Bestbieter für die Errichtung des GSM-R Systems, das bis Ende 2015 fertig sein soll, soll im Jänner kommenden Jahres ausgewählt werden, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA. An der öffentliche Ausschreibung für das Großprojekt hat sich unter anderem der zur Kapsch-Gruppe gehörende Wiener Telekom-Infrastrukturanbieter Kapsch CarrierCom beteiligt. Kapsch tritt in einem Konsortium gemeinsam mit slowenischen Telekommunikationsanlagen-Hersteller Iskra und der Baufirma GH Holding auf.

Im zweiten Konsortium bietet die Tochter der Wiener Powerlines Gruppe, die SPL Powerlines Telecommunication Services, zusammen mit der finnischen Nokia Siemens Networks für das Projekt mit. Das dritte Konsortium besteht aus dem italienischen SELEX Elsag, dem Technologiekonzern Huawei International aus Singapur und der slowenischen Telekom Slovenije mit ihrer Tochter GVO. Die Angebote, die auf die Ausschreibung eingetroffen sind, wurden vor einer Woche geöffnet und werden nun geprüft, berichtet die STA. Die Auswahl des besten Bieters ist voraussichtlich für kommenden Jänner geplant, der Vertrag soll in der ersten Jahreshälfte 2013 unterzeichnet werden. Anschließend muss der Bieter den digitalen Zugfunksystems binnen 30 Monate errichten.

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