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A1 startet LTE-Tarife

Mobilfunk-Marktführer A1 bringt die ersten Tarife und gestützten Handys für die nächste Mobilfunkgeneration LTE. Die Übertragungsrate soll bis zu 150 Mbit/s betragen und damit Internetseiten doppelt so schnell öffnen wie bisher.

Marcus Grausam, A1 Technikvorstand; Alexander Sperl, A1 Vorstand Marketing, Vertrieb und Service; Jürgen Peterka, A1 NetzplanungWien.

Marcus Grausam, A1 Technikvorstand; Alexander Sperl, A1 Vorstand Marketing, Vertrieb und Service; Jürgen Peterka, A1 NetzplanungWien.

© A1/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

Eine Garantie für diese Bandbreite gibt es aber nicht, weil - wie bei UMTS auch - die Übertragungsgeschwindigkeit wesentlich davon abhängt, wie viele Nutzer gerade eine Sendestation belasten. A1-Technikvorstand Marcus Grausam kam laut Eigenangaben heute im A1-Flagship-Store in der Wiener Mariahilfer Straße auf 80 Mbit/s.

Das günstigste 4G-Angebot von A1 ist das HTC One SV 4G/LTE. Das Endgerät gibt es um Null Euro, der monatliche Tarif liegt bei 19,90 Euro. Ein Datenstick für das Notebook kostet 39,90 Euro im Monat. Kunden haben die Möglichkeit, den Tarif einen Monat gratis zu testen. Für das iPhone gibt es den Dienst nicht, hier sei der Hersteller Apple gefragt, so A1-Marketingvorstand Alexander Sperl.

Alle 4G-Handys sind voll 2G- und 3G-tauglich, die Sprachtelefonie und das Roaming läuft weiterhin über 3G. Rund 30 Prozent der Bevölkerung können derzeit 4G nutzen. Neue Mobilfunkmasten werden für den Netzausbau nicht benötigt, allerdings müssen die Basisstationen über eine Glasfaseranschluss verfügen, die weit verbreiteten Kuperkabel haben eine zu geringe Übertragungskapazität. Bei A1 sind derzeit zwei Drittel aller Masten an Glasfaser angebunden.

Das Unternehmen schätzt, dass in zwei bis drei Jahren 4G die gleiche Netzabdeckung wie UMTS hat. LTE eigne sich nicht nur, das durch Smartphones stark gestiegene Datenvolumen in Ballungsräumen abzudecken, sondern auch zur Anbindung ländlicher Regionen an die Datenautobahn. Wie rasch der Netzausbau vorangeht hängt auch von der Frequenzauktion im Herbst ab, bei der alle Netzbetreiber mitmachen wollen. Sollte der Preis zu hoch sein, werde eben das 2,6 Mhz-Netz ausgebaut, so Grausam. Technologielieferanten sind Ericsson und Nokia Siemens Networks.

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