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01.12.2011 apa/Rudolf Felser

Smartphone-Suche lockt Käufer ins Geschäft

Online-Shops, Smartphones, aber auch Print-Kataloge und die klassischen Geschäfte liefern einander im besten Fall wechselseitige Kaufimpulse.

Einkaufen im Netz und im Geschäft sind immer enger miteinander verwoben. "Kunden denken nicht in Kaufkanälen. Für sie ist Einfachheit wichtig. Sie sehen zum Beispiel ein Angebot im Internet und kaufen im Geschäft, oder auch umgekehrt. Daher ist es wichtig, kanalübergreifende Kaufimpulse zu schaffen", sagte Kai Hudetz vom Kölner Handelsforschungsinstitut am Donnerstag in Wien vor Journalisten.

Online-Shops, Smartphones, aber auch Print-Kataloge und die klassischen Geschäfte liefern einander im besten Fall wechselseitige Kaufimpulse. Dafür ist es aber wichtig, alle Kanäle entsprechend zu gestalten, damit für Kunden der Mehrwert deutlich wird.

9,3 Prozent der Umsätze in lokalen Geschäften gehen auf eine Informationssuche in Online-Shops zurück. Dagegen machen Online-Shops 5,5 Prozent ihrer Umsätze durch Kunden, die sich zuvor im Geschäft informiert haben. Kaufimpulse durch Smartphones machen bereits 3,6 Prozent des Umsatzes sowohl im Geschäft als auch im Online-Shop aus. Und das obwohl in Deutschland nur 23 Prozent der Bevölkerung ein Smartphone besitzen, zeigt eine repräsentative Onlinebefragung für Deutschland vom Handelsforschungsinstitut.

CHANCE FÜR REGIONALEN HANDEL Das Kaufverhalten der "Early Adopter" lässt darauf deuten, dass Smartphones zunehmend wichtig werden. 35,2 Prozent der Umsätze, die durch diese Gruppe im Geschäft entstehen, geht auf eine Informationssuche über ein Smartphone zurück. Bei Online-Shops sind es 24,8 Prozent des Umsatzes.

"Weil sich Kunden zunehmend über mehrere Kanäle gleichzeitig informieren, ist es wichtig, dass sich etwa Preise oder andere Informationen auf den Kanälen nicht unterscheiden", so Hudetz. Die Studie stellt dazu fest, dass über 40 Prozent der Smartphone-Nutzer Produktinformation über ihr Handy einholen, während sie im Geschäft sind. Bei den Early Adoptern liegt der Wert bereits über 55 Prozent.

Hudetz stellt zudem die These auf, dass das Internet zunehmend regional bedeutend wird. So hat etwa jede fünfte Suchanfrage einen regionalen Bezug. 60 Prozent der Befragten haben schon einmal nach einem regionalen Händler gesucht, um sich dort ein bestimmtes Produkt anzusehen. Immerhin 40 Prozent der Kunden, die durch das Internet ins Geschäft gekommen sind, haben dann auch tatsächlich etwas gekauft. Ein adäquater Onlineauftritt kommt daher auch den klassischen Geschäften zugute. (apa)

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